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Der 100 jährige meint …... so wird das Wetter im Mai

Kategorie: Natur
 Ausgabe_05_2016 - 01.05.2016

Der Mai wird wie der April schön und überwiegend trocken.

Zunächst bleibt es warm, frühlingshaft. Die Eisheiligen bereiten aber zwischen dem 10. und 15. ein frostiges Zwischenspiel. Nach drei, vier schönen Tagen wird es vorübergehend recht stürmisch, bis sich endlich wieder, für die letzten acht Tage, trockenes Wetter durchsetzt.
Und das sagt die Bauernregel
«Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifazius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.» Viele Bauernregeln befassen sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai, den Eisheiligen. Oft tritt um diese Zeit noch ein letzter Kälteeinbruch auf, der noch Nachtfröste bringen kann. Dies kann der bereits fortgeschrittenen Vegetation erheblichen Schaden zufügen.

Foto: zvg

 

Und so war das Wetter wirklich

Ein kalter und nasser Mai

Der Wonnemonat Mai wurde seinem Ruf in keiner Weise gerecht. Er war zu kalt und zu nass. Nach Angaben von MeteoSchweiz lag über die ganze Schweiz gemittelt die Maitemperatur 0,5 Grad unter der Norm der Messperiode 1981–2010. Zudem fielen reichlich Niederschläge. Immerhin entsprach die Sonnenscheindauer ziemlich genau dem Durchschnitt.

Der Mai startete kühl und das nasskalte Wetter dauerte bis zum 3. Mai an. Vom 4. bis am 8. Mai lag die Schweiz am Südrand eines Hochdruckgebiets, das warmes und sonniges Wetter bescherte. Am 12. Mai zog ein Atlantik-Tief über die Alpen und brachte uns bis am 14. Mai Dauerregen. Mit dem anschliessenden Durchzug von Höhenkaltluft, verbunden mit Niederschlag in der ganzen Schweiz blieb die Tagesmitteltemperatur bis am 20. Mai verbreitet 2 bis 5 Grad unter dem Durchschnitt. Nach einem sonnigen und sommerlich warmen Wochenende am 21./22. Mai mit Tageshöchstwerten zwischen 24 und 28 Grad brachte ein Kaltluftvorstoss aus Norden einen markanten Temperatursturz und kräftige Niederschläge. Vom 26. bis am 28. Mai floss aus Südwesten milde und zunehmend feuchte Luft zur Schweiz. In der feuchtwarmen Luft nahm die Gewitteraktivität zu. Dabei fiel lokal auch Hagel. Die Gewitter wurden von einer Kaltfront verursacht, die mit kühler Luft im Schlepptau den Mai schliesslich kühl und grau ausklingen liess. 

Foto: Andreas Walker

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