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Frühling? Zwiebel!

Kategorie: Garten
 Ausgabe 10 - 2012 - 01.10.2012

Text:  Tertia Hager

Haben Sie auch schon darüber nachgedacht, weshalb die Frühlingszwiebel heisst, wie sie heisst?

Nun, die Frühlingszwiebel trägt viele Namen: So nennt man sie auch Winter- oder Lauchzwiebel. Aus einheimischer Produktion ist sie von April bis Oktober erhältlich, im Winter als Importgemüse aus Italien, Spanien und Südfrankreich.

Im Gegensatz zur Speisezwiebel bildet die Frühlingszwiebel keine bauchige Zwiebel im eigentlichen Sinn, vielmehr erinnert sie äusserlich an Lauch. Im Handel gibt es aber auch Herbstaussaaten, die eine kleine, runde Zwiebel bilden. Jung geerntet können sie gleich wie die Frühlingszwiebel verwendet werden. Etwas milder im Geschmack und äusserst dekorativ sind rote Frühlingszwiebeln. Als Rohkost passen die Zwiebeln sehr gut in Blattsalate. Dazu schneidet man die röhrenförmigen Blätter in Streifen und den unteren Teil in Ringe. So lassen sie sich auch gut mit einem Rührei oder einer Omelette zubereiten. Ganz kann man sie als Gemüse dünsten oder braten. Wie bei allen Zwiebelarten – und auch beim Knoblauch, der zur gleichen Gattung gehört – ist das ätherische Öl Allicin für den milden bis scharfen Geschmack verantwortlich. Dieses hilft den Stoffwechsel anzukurbeln, stärkt die Immunabwehr und bei regelmässiger Einnahme Herz und Kreislauf.

Foto: mauritius-images.com

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