Sauerklee gegen Schockzustände

Aktualisiert: Sept 3

Kategorie: Gesundheit


Der Waldsauerklee mit seinem feinen Gespür erahnt weit im Voraus das kommende Donnerwetter. Und er fördert das Wiedererkennen und Erleben der Wichtigkeit eines jeden Einzelnen und zeigt auf, dass alles miteinander verwoben ist.

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Die Tagundnachtgleiche ist vorüber; das Licht hat über das Dunkel gesiegt. Dies war repräsentativ für die zyklische Wiedergeburt der Welt. Und nun? Die weibliche Verkörperung der Natur (Freya) im April ist die freudige weisse Erscheinung Ostara. Sie ist die Morgenröte des stärker werdenden Lichts, die Fruchtbarkeit, die Liebe (Venus) und die Auferstehung. Eines ihrer Symbole ist das Ei (es steht für Unschuld), zwei ihrer Tiere sind der Hase (unerschöpfliche Fruchtbarkeit) und der Kuckuck (Glück und Unsterblichkeit). Im Allgemeinen ist der Frühling eine Zeit der Lust, die sich auf Ostern hin noch steigert. Ob man sich dieser Lebenslust hingeben mag, entscheidet jeder für sich selbst.


All jenen die sich dieser Lust hingeben, ihr einen Raum erschaffen und willkommen heissen, werden mit Gewissheit eine der Pflanzen der Ostara finden: den Waldsauerklee (Oxalis acetosella). Im Volksmund wird er auch Hasenbrot, -klee, -moos, Himmelbrot, Kuckuckssalat oder Wald- und Sauerklee genannt. Er ist reich an Kaliumoxalat («Kleesalz») und enthält geringe Mengen Oxalsäure, die in grösseren Mengen steinbildend wirken und Gicht und Rheuma verstärken kann. Der Waldklee bevorzugt sauren, feuchten Waldboden. Besonders im Frühling erfreut er uns an schattigen Standorten mit einem sehr frischen intensiven leuchtenden Grün. Schauen wir uns doch dieses so zierlich anmutende Geschöpf anhand der Signaturlehre genauer an