Zimt reguliert den Blutzuckerspiegel

Ob Lebkuchen, Apfelmus oder Hefeschnecke – mit Zimt schmeckts einfach herrlich. Die Zimtrinde ist eines der ältesten Gewürze und erfreut sich bei Jung und Alt grosser Beliebtheit. Das aromatische Pulver verfeinert viele Speisen und hat gleichzeitig zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit. Es kann Infektionen hemmen, die Muskeln erwärmen, den Blutzuckerspiegel stabilisieren, die Verdauung anregen, Schmerzen stillen und Menstruationskrämpfe lindern. 

So hilft Zimt: Zimtrinde enthält vorwiegend ätherische Öle (Zimtaldehyd) und Gerbstoffe. Das ätherische Öl wirkt antibakteriell, fungizid und durchblutungsfördernd. Für die blutzuckerstabilisierende Wirkung sind eher die Gerbstoffe verantwortlich. Zimt bewirkt, dass der im Essen vorkommende Zucker langsamer ins Blut geht und der Botenstoff Insulin nicht ganz so schnell erforderlich ist. Davon profitieren Menschen mit Typ2-Diabetes.

Wie anwenden: Man kann täglich ½ bis 1 TL Zimt zum Kochen verwenden, über das Dessert streuen, als Tee aufgiessen oder als ätherisches Öl, mit Mandelöl vermischt, als Einreibemittel nutzen.

Anwendungs-Tipp mit Zimt:

Wärmendes Fussbad: ½ Zimtstange und 1 getrocknete Chilischote zerkleinern, eine Handvoll Meersalz dazugeben und in 500 ml Wasser drei Minuten köcheln und drei Minuten zugedeckt ziehen lassen. Den Gewürzsud ins Fussbadewasser geben und geniessen. shr

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