Buchtipp: Der Kampf gegen die Zerstörung des Regenwaldes

«Wir sind einer der letzten Stämme, die eurer Zivilisation unterworfen wurden. Das bedeutet, dass wir einer der letzten Stämme sind, die euch beschreiben können, wie leichtfüssig wir einmal durch das Land gelaufen sind. Es hat uns Tausende von Jahren gekostet, den Amazonas-Regenwald kennenzulernen, seine Wege und seine Geheimnisse zu verstehen und zu lernen, wie wir in ihm und mit ihm leben können. Und es hat eure Zivilisation nur ein paar Jahrzehnte gekostet, um ihn zu zerstören.» Nemonte Nenquimo wird in den Stamm der Waorani im Regenwald Ecuadors hineingeboren. Von den Stammesältesten lernt sie von klein auf alles über das Leben im Wald, die heilende Kraft der Pflanzen, spirituelle Mächte und jahrhundertealte Erzählungen. Sie kämpft seit Jahren für ihr Volk und gegen den Ausverkauf der Natur. 2019 gelingt ihr ein spektakulärer Sieg gegen die Ölkonzerne und die ecuadorianische Regierung, der über 200 000 Hektar Regenwald vor der Zerstörung schützt. Nun erzählt sie ihre Geschichte. bbu

Tochter des Regenwaldes.

Meine Wurzeln, mein Volk und unser Kampf gegen die Zerstörung unserer Heimat – Nemonte Nenquimo, Mitch Anderson
Heyne, 2024
ISBN 978-3-453-21836-9

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