Die schöpferische Kraft des Frauenmantels: Alchemilla vulgaris
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Am frühen Morgen liegt im Herzen des Frauenmantels, Alchemilla vulgaris, oft ein silberner Tautropfen. Wie ein kostbarer Schatz ruht er im Schutz des Blattes. Die Pflanze scheint ihn zu bewahren – und doch hat sie ihn selbst hervorgebracht.
Nach der Signaturenlehre offenbart sich das Wesen einer Pflanze in ihrer Gestalt. Bei Alchemilla vulgaris zeigt sich diese Sprache der Natur besonders eindrücklich. Ihre weich gefalteten Blätter umhüllen einen geschützten Innenraum und öffnen sich zugleich empfangend nach oben.
In dieser Erscheinung offenbart sich ihr Wesen: Umhüllung, Behütung und Hervorbringung. Kaum eine Pflanze verkörpert die schöpferische Kraft des weiblichen Schosses so eindrücklich wie der Frauenmantel. Die Pflanze steht für die Bejahung der weiblichen Rhythmen und des Frauseins.
Ihre Wesenskraft hilft dort, wo Frauen ihre Identität zu stark oder zu wenig mit diesem Aspekt ihres Wesens verbinden. Sie bringt ins Gleichgewicht und stärkt den Mut zur eigenen Weiblichkeit.
Auch auf körperlicher Ebene wirkt sie ausgleichend. Sie harmonisiert überschiessende Wärmeprozesse und stärkt zugleich das Gewebe.
Mut zur Weiblichkeit
Daher unterstützt Alchemilla vulgaris das harmonische Zusammenwirken von Körper, Seele und Geist. Die Heilpflanze hilft, die eigene schöpferische Kraft anzunehmen und in einem natürlichen Gleichgewicht zu leben.
Mehr über das Wesen der Heilpflanzen: www.pflanzliche-urtinkturen.com
Dr. R. Kalbermatten, Biochemiker und Arzneipflanzenforscher, und H. Kalbermatten: Autorenteam im Bereich der Signaturenlehre und Gründer der Ceres Heilmittel AG.
