Neues Jahr – neuer Körper?
Wer kennt es nicht: Das Jahresende bringt viel gutes Essen, dann sind die Festtage vorbei, der Januar bricht an, und schon macht sich ein Gefühl von Trägheit im eigenen Körper breit. So möchte man jedoch nicht in das neue Jahr starten. Da gibts nur eins: Entgiften, und möglichst schnell zu einem sauberen und frischen Körper zurückkehren. Doch was bedeutet das genau? Und welche Rolle können die Heilpflanzen Löwenzahn und Mariendistel dabei spielen?
Corinne Kneubühler

Die Idee des Entgiftens oder des «Detox» ist simpel: Die überschüssigen Schadstoffe sollen aus dem Körper ausgeschieden werden. Wir machen also quasi einen Frühlingsputz für den Körper. Das passiert nicht nur in der Fastenzeit. Der Körper entgiftet nämlich ständig. Doch gehen wir zuerst einen Schritt zurück. Wie kommen diese Schadstoffe in unseren Körper? Es gibt hauptsächlich zwei Möglichkeiten: entweder über die Luft oder über die Nahrung. In der Lunge lagern sich Schadstoffe zum Beispiel durch Rauchen oder aufgrund von Abgasen und Feinstaub ab. Über die Nahrung sind es hauptsächlich Pestizide oder Mikroplastik von Verpackungen, die in den Körper gelangen können. Meistens sind diese Stoffe aber nur in sehr kleiner Konzentration vorhanden, sodass ein gesunder Körper sie gut abbauen kann.
Superorgan Leber Die Entgiftungsarbeit passiert im Körper hauptsächlich durch Leber und Nieren. Wenn schädliche Stoffe über die Nahrung in den Verdauungstrakt und über das Blut in die Leber gelangen, werden sie dort umgewandelt. Die Leber funktioniert als Filter für den Körper. Die Stoffe werden dort so umgewandelt, dass der Körper sie verwerten kann. Alles, was nicht verwertet werden kann oder was schädlich ist, wird von der Leber in weniger schädliche Moleküle umgewandelt, die dann über die Nieren ausgeschieden werden können. So entgiftet der Körper und bleibt gesund.

Entgiftende Pflanzen
Es gibt einige Heilpflanzen, die die Leber und die Nieren beim Entgiften unterstützen können. Allen voran sind das der Löwenzahn (Taraxacum officinale) und die Mariendistel (Carduus marianus). Bei beiden Pflanzen kann anhand ihrer Merkmale die Wirkung abgelesen werden. Der Löwenzahn, der sich nach der Sonne richtet und sich bei Regen verschliesst, strotzt vor Anpassungsfähigkeit. Wie die Umwelt des Löwenzahns, ändern sich auch die Umwelt und die Ernährung des Menschen immer wieder. So wirkt er anregend auf den Stoffwechsel in der Leber und auf die Galle, und fördert damit die Entgiftung. Die Mariendistel mit ihren auffälligen Dornen symbolisiert hingegen die Abwehr. Sie stärkt die Leber und unterstützt das Leberfunktionsgewebe bei der Regeneration.

Sorgfalt mit Pflanze und Körper
Wer nun also frisch und fit ins neue Jahr starten möchte, dem helfen dabei in erster Linie eine gesunde Ernährung und genügend Bewegung. Löwenzahn und Mariendistel können zur Unterstützung eingenommen werden. Am einfachsten ist das mit einer pflanzlichen Urtinktur. Im Unterschied zu herkömmlichen Tinkturen werden diese aus frischen statt aus getrockneten Pflanzen hergestellt. Als Pionier der Urtinkturen gilt der Schweizer Biochemiker Dr. Roger Kalbermatten. Die von ihm gegründete Ceres Heilmittel AG verwendet mehrheitlich Pflanzen aus dem Thurgau, die nach Bio- oder Demeter-Standard angebaut wurden oder aus sorgfältig ausgewählter Wildsammlung. Mit dem eigens entwickelten Verfahren wird sichergestellt, dass Geruch, Geschmack und Wirkung der Pflanze in den Urtinkturen in möglichst reiner Form bewahrt werden. Obwohl diese Urtinkturen weniger konzentriert sind als herkömmliche Tinkturen, haben sie meist eine tiefergehende Wirkung. Es reichen schon 1–2 Tropfen in einem grossen Glas Wasser, das über den Tag verteilt getrunken werden kann. Zentral für die Herstellung der Urtinkturen ist der richtige Zeitpunkt für die Ernte, wenn die Pflanze das optimale Stadium erreicht hat. Löwenzahn, beispielsweise, ist eine der ersten Pflanzen, die geerntet werden. Fast schon symbolisch also, dass gerade diese Pflanze uns zum Jahresbeginn unterstützen kann.
Ceres Heilmittel AG
Ceres wurde 1991 vom Schweizer Biochemiker und Arzneipflanzenforscher Dr. Roger Kalbermatten gegründet und steht seither für höchste Qualität in der Herstellung von Urtinkturen. Jede Urtinktur ist das Ergebnis von grosser Sorgfalt und handwerklicher Präzision und enthält das gesamte Wirkspektrum der Heilpflanze – von den chemischen Wirkstoffen bis hin zu den unstofflichen Kräften. Bevor die Urtinkturen von Ceres in den Handel kommen, reifen sie über mehrere Jahre in Glasflaschen. Dieser langsame Reifungsprozess sorgt unter anderem dafür, dass die Pflanzen ihr volles Aroma entfalten können. Ceres Urtinkturen sind in Apotheken und Drogerien erhältlich. Zur korrekten Anwendung berät Sie der Fachhandel oder die medizinische Fachperson gerne. Die Ceres Akademie ergänzt dies mit einem umfassenden Angebot an Fortbildungen.
