Menopause

Was können Sie mir über die Heilpflanze Ashwagandha raten? Seit einem Jahr bin ich in der Menopause und habe mit Schwindel, innerer Unruhe, Angst- und zuweilen Panikattacken zu kämpfen. Den Ratschlag meines Hausarztes, zum Psychologen zu gehen, will ich noch nicht befolgen.

N. R., Zug

Ja, es ist eine gute Idee, Ashwagandha einzunehmen. Es wirkt auf vielen Ebenen stärkend auf den Körper und das Nervensystem. Zudem haben verschiedene Studien auch gezeigt, dass Ashwagandha einen Einfluss auf das Hormonsystem hat. Ein weiteres Stärkungsmittel, oder Adaptogen, wie diese Gruppe von Heilpflanzen auch genannt wird, ist der Rosenwurz. Ihn empfehle ich sehr gerne als Stärkungsmittel für Frauen. Die Wirkung ist ähnlich wie jene von Ashwagandha, nur dass es nicht so viele Studien zu dieser Pflanze gibt. Fühlen Sie in sich hinein. Zu welcher der beiden Pflanzen fühlen Sie sich mehr hingezogen?

In den Wechseljahren sind auch Rosendüfte sehr wohltuend, einhüllend und ausgleichend. Schnuppern Sie in der Drogerie die ätherischen Rosenöle durch. Dazu zählen Rosengeranium oder die Wilde Rose. Wenn Sie sich davon angesprochen fühlen, wenden Sie das ätherische Öl als Körperöl an, vermischt mit Mandelöl. Es wirkt wie ein sanfter Schutz, wenn die Stimmung am Boden ist. Massieren Sie sich mit dem Öl den Nacken und den unteren Bauch ein. Hilfreich ist auch der Muskatellersalbei, ein starkes Frauenmittel. Die beiden ätherischen Öle können Sie miteinander kombinieren.

Zudem wäre es allenfalls gut, wenn Sie Ihre Eisenwerte kontrollieren liessen. Es kann sein, dass diese aufgrund der verstärkten Blutungen vor der Menopause sehr tief sind. Tiefe Eisenwerte können Stimmungsschwankungen auslösen. Wenn die Hormone Kapriolen machen, sollte das Frühstück warm und mehrheitlich glutenfrei sein (Reis, Hirse, Amaranth). Abends tut leichte Kost gut, zum Beispiel Gemüse, Suppen, Toast mit vegetarischen Brotaufstrichen oder leichte Reisgerichte.

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