Sabine über starke Abwehrkräfte...

Kategorie: Gesundheit


Propolis | Der Bienenharzkitt wirkt als Heilmittel antibakteriell und stärkt die körpereigene Abwehr.



Bestimmt ist Ihnen aufgefallen, dass in der ganzen Coronadebatte nie über das Immunsystem gesprochen wurde. Warum heften wir uns so stark an die Hilfe von aussen? An Masken, Desinfektionsmittel, Impfstoffe und Medikamente? Es reicht nicht, nur die Ritterrüstung anzuziehen. Wir müssen aufstehen, das Schwert zur Hand nehmen und unser Immunsystem stärken. Das körpereigene Abwehrsystem ist unser innerer Heiler und Widerstandskämpfer, der dafür sorgt, dass wir gesund sind und gesund bleiben.


Der Körper hat verschiedene Barrieren entwickelt, die verhindern, dass Keime von aussen in den Organismus eindringen. Die erste Barriere sind die Haut und die Schleimhäute. Schleimhäute kleiden sämtliche Körperöffnungen aus. Sie befinden sich in den Augen, in der Nase, im Mund, im Intimbereich und beim Darmausgang. Alle diese Schleimhäute müssen feucht sein, damit Keime daran abrutschen und nicht durch Anhaftung in den Körper gelangen. Es ist also unsere erste und wichtigste Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Schleimhäute und somit der ganze Körper gut befeuchtet sind. Das heisst, genügend Wasser trinken, die Schleimhäute im Bereich der Nase täglich mit etwas Öl pflegen oder einen Meersalznasenspray benutzen, durch die Nase atmen, damit der Mund nicht austrocknet und trockene, kalte Lebensmittel meiden – das Sandwich über Mittag oder das brotige Znacht also gerne durch etwas Gekochtes ersetzen.

Eine weitere Hürde, die ein Keim überwinden muss, ist die Haut. Sie ist mit einem Säureschutzmantel überzogen, der ein ungünstiges Milieu schafft für Bakterien und Keime aller Art – vorausgesetzt wir zerstören diesen Säureschutzmantel nicht ständig mit alkoholischen Substanzen wie zum Beispiel Händedesinfektionsmitteln. Wenn Sie also die Wahl haben zwischen Seife zum Händewaschen und dem Gebrauch von Desinfektionsmitteln, wählen Sie bitte die Seife, damit Sie die Hautbarriere nicht ständig irritieren.

Kommen wir zum Darm, dem wohl wichtigsten Organ in Sachen Immunabwehr. Im Darm leben Millionen von Bakterien. Je breiter die Bakterienvielfalt, desto stärker und flexibler ist das menschliche Immunsystem. Es ist unsere tägliche Aufgabe, dieser vielfältigen Bakterien-Tummelwiese wertvolles Futter zu geben, damit sie üppig wächst. Wir wollen dort keinen englischen Rasen, sondern eine Artenvielfalt. Wenn man sich einseitig ernährt, häufig Fertig- oder Halbfertigprodukte isst, sehr viel Zucker konsumiert, lange Zeit Medikamente einnehmen musste, eventuell sogar Antibiotika, oder generell ein Verdauungsproblem über längere Zeit ignoriert, verwandelt sich die bunte Wies in eine Einöde.

Reduzieren Sie also ihren Zuckerkonsum, geben Sie frisch gekochtem Essen den Vorzug und versuchen Sie, wenn immer möglich, ihre Beschwerden mit Naturheilmitteln und Ernährungsumstellungen zu behandeln, statt über längere Zeit Medikamente zu schlucken. Nach jedem Spitalaufenthalt, nach langen Stressphasen und nach der Einnahme von Antibiotika sollten Sie die Darmflora aufbauen und eine sanfte Darmsanierung machen.


Sauerkraut, Brottrunk oder selbst fermentiertes Gemüse helfen, die Bakterienwelt im Darm aufzubauen. Diese Lebensmittel enthalten Milchsäurebakterien, die den Darm gesund halten. Erhöhen Sie zudem die Ballaststoffmenge in der Nahru