Ausgabe 7/8-2018

Wir leben im Schlaraffenland und benehmen uns so, als wäre dies das Normalste der Welt. Joghurt abgelaufen? Ab in den Müll! Apfel gedellt? Auf den Kompost! Reste von vorgestern? Wäh, pfui, WC – runterspülen! Wir sind uns einig: Das ist eine Sauerei. Doch Kopfschütteln reicht nicht, um etwas zu ändern. Es braucht ein Umdenken. Bei mir. Bei Ihnen. Bei uns allen. Lesen Sie, wie wir Foodwaste ab heute und per sofort verhindern können – und sparen Sie sich Ihre Empörung für andere Probleme auf, die deutlich weniger schnell lösbar sind. Zum Beispiel das mit dem Selfscanning an den Kassen der Grossverteiler, all die Bankgeschäfte, die wir «bequem von zu Hause aus» erledigen können, den 24-Stunden-Abholdienst der Post am Päckliautomaten, keimfreies Einkaufen bei Zalando und bald stecken wir uns im Notfall die Infusion auch noch selber.


 


Natürlich im Juli 2018


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