Ausgabe_10_2014

Das Problem am Verwöhntsein ist, dass man es im Alltag als solches nicht mehr wahrnimmt. Der Überfluss wird zum Normalzustand, der wiederum wird rasch als langweilig empfunden, und bald schon möchte man «ein bisschen» mehr. Global ist unser Tun damit längst nicht mehr nachhaltig, auch wenn Werbesprüche und Labels uns das suggerieren. Unser Umgang mit Lebensmitteln ist ein gutes Beispiel für diese Entwicklung. Niemand von uns kann sich hier aus der Verantwortung stehlen. Wir alle sind Bestandteil dieses Systems, kleine Rädchen im Getriebe der freien Marktwirtschaft, die nur deshalb funktioniert, weil selbst ein sogenannt nachhaltiger Lebensstil ausschliesslich auf dem Prinzip des steten Wachstums beruht. Dem können wir uns nicht von heute auf morgen entziehen. Aber wir können heute anfangen, darüber nachzudenken, wie unsere Gesellschaft übermorgen funktionieren soll – und ob das «bisschen mehr» wirklich nötig ist.



Natürlich im Juli 2018


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