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Erste Hilfe aus der Natur:
Die Ringelblume wirkt entzündungshemmend

Kategorie: Gesundheit
 Ausgabe 8 - 2009 - 01.08.2009

Text:  Sabine Hurni

Zahnfleischentzündungen gilt es ernst zu nehmen. Mehr als 600 Bakterienarten tummeln sich in der Mundhöhle. Ist das Zahnfleisch lädiert, bricht schnell eine Entzündung aus.

Es beginnt mit einem Druckschmerz am Zahnfleischrand. Wer den Schmerz ignoriert und die Stelle nur noch stiefmütterlich behandelt, liegt falsch. Dadurch können sich die Bakterien erst recht im Zahnfleisch einnisten und dort zu Entzündungen führen. Umso wichtiger, ist es, bei beginnender Parodontitis die Ratschläge des Zahnarztes ernst zu nehmen und auf richtige Mundhygiene zu achten: täglich Zahnseideln, weiche Zahnbürsten verwenden, Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten reinigen und weiche oder elektrische Zahnbürsten verwenden. Auch ein jährlicher Besuch bei der Dentalhygienikerin lohnt sich.

Ringelblumen hemmen die Entzündung

Ist die schmerzende Stelle bereits entzündet, können Spülungen mit Ringelblumenextrakt oder Ringelblumentee die Situation ebenfalls entschärfen. Die Heilpflanze mit den gelben bis orangefarbenen Blüten enthält viele wertvolle, entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Flavonoide und ätherische Öle.

Innerliche Anwendung:
1 bis 2 Teelöffel Ringelblumenblüten mit kochendem Wasser übergiessen und 10 Minuten ziehen lassen. Sobald der Tee etwas abgekühlt ist, kann der Mund mehrmals täglich damit gespült werden. Bereitet man die Mundspülung mit einer fertigen Ringelblumentinktur zu, gibt man 1 bis 2 Teelöffel davon in 2,5 Deziliter Wasser. 

Weitere Tipps bei Zahnfleischproblemen
• Täglich morgens die Zunge mit einem Zungenschaber reinigen
• Ölziehen mit kaltgepresstem Pflanzenöl
• Zahnpaste mit wenig Schleifstoffen benutzen
• Täglich die Zähne gründlich reinigen
• Zahnfleisch sanft von der Zahnwurzel hin zum Zahn massieren

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Bild: uschi dreiucker / pixelio.de

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