Artikel :: Natürlich Online Ausgabe 11_2018 | Natürlich

Ausgabe 11_2018

 Der Winter kann kommen - 22.11.2018
 Dank Schallwellen der Erde zuhören - 16.11.2018
 Granatapfel - Sinnbild von Liebe und Fruchtbarkeit - 14.11.2018
 Alles was Recht ist - 12.11.2018
 Salz = Salz? - 12.11.2018
 Bauen nach Vastu - 12.11.2018
 Die Arve - 05.11.2018
 Die Medizin von hier - 05.11.2018
 Klangtherapie - 05.11.2018
 Traditionelle Heilslehren - 05.11.2018

Töne fürs Leben

Liebe Leserin, lieber Leser

Spitzen Sie mal kurz die Ohren! Was hören Sie? Stimmengemurmel, Verkehrslärm, das Ticken einer Uhr, Musik, Schritte, Wind, Laubbläser, alles zusammen oder überraschenderweise gar nichts?

Unsere Welt ist voller kleiner und grosser Geräusche. Einige davon gehen einem mächtig auf die Nerven, andere wiederum beruhigen genau diese, und zwar bis tief ins Innerste. Unsere Autorin Lioba Schneemann hat das ausprobiert und sich einer Klangtherapie unterzogen. Sie hat sich dabei mit unterschiedlichsten Tönen gezielt beschallen lassen, mit langwelligen, kurzwelligen, leisen und lauten und festgestellt: Der Mensch hört nicht nur mit dem Ohr, sondern mit dem ganzen Körper und vor allem auch mit der Seele. Wie sich das anfühlt und wie gut das tut, lesen Sie ab Seite 38.

Mit ganz anderen Geräuschen befasst sich unser Artikel «Die Erde tönt». Einerseits ist da als unendlich tiefes Dauerbrummen das Schwingen unseres Planeten im Frequenzbereich von drei bis sieben Millihertz, derselben Frequenz übrigens, in der auch Schamanen weltweit ihre Trommeln schlagen. Andererseits – und darum geht es ab Seite 56 – ist da aber auch das Knirschen, Schnippen, Knacken und Surren all der kleinen Käfer, Würmer, Asseln, Schnecken, Tausendfüssler und Maden zu hören, die einen gesunden Boden bevölkern. Das Projekt «Sounding Soil» macht diese extrem leisen Geräusche für unser Ohr sinnlich erfahrbar.

Und das ist gut so, denn wer einmal gehört hat, wie unter der Erde Tausende von Lebewesen rege miteinander schwatzen, tritt den Boden, auf dem er geht, nicht mehr so unbedarft mit Füssen wie bisher.

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