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Ausgabe_09/17

Text:  Roland Dekker

Verbotenerweise wird in der Schweiz mehr als in allen anderen umliegenden europäischen Ländern gekifft. Jeder dritte Einwohner hat schon Cannabis probiert oder konsumiert es regelmässig. Die meisten von ihnen tun es nicht wegen dem leichten, angenehmen Rausch, sondern weil ihnen Hanf gut tut. Er entspannt, lindert chronische Schmerzen, fördert den Appetit, lässt gut schlafen und kann den Heilungsprozess bei Epilepsie, Psychosen und Krebsleiden positiv beeinflussen. Vom Alkohol, der legalen Volksdroge Nummer eins, sind solche Wirkungen nicht bekannt. Es ist deshalb gut, dass Hanf wieder den Stellenwert bekommt, den er als hochwirksame Heilpflanze verdient hat. Bevor Sie nun aber aus gesundheitlichen Gründen mit Kiffen beginnen wollen oder es bereits tun, denken Sie an die weisen Worte von Paracelsus: «Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.»

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