Artikel :: Natürlich Online Ausgabe_09_2013 | Natürlich

Ausgabe_09_2013

 Leben statt leiden - 01.09.2013
 Rosmarin rockt - 01.09.2013
 Abgeerntet - 01.09.2013
 Nichts für schwache Nerven - 01.09.2013
 Auf dem Weg zur Besserung - 01.09.2013
 Wollig warm - 01.09.2013
 Der beste Innenarchitekt der Welt - 01.09.2013
 Erwischt! - 01.09.2013
 Renaissance der Randen - 01.09.2013
 Gott und Götter - 01.09.2013
 Weiss macht süss - 01.09.2013
 Permakultur - 01.09.2013
 Lesen: Basisch macht lustig - 01.09.2013
 Gartengeräte: Winterhart - 01.09.2013
 Lebensqualität: Fit bis ins hohe Alter - 01.09.2013
 Take it easy! - 01.09.2013
 Gen-Medizin: Nobelpreisträger ist skeptisch - 01.09.2013
 Lesen: Anthroposophische Heilmittel - 01.09.2013
 Mit den Ohren sehen - 01.09.2013
 Littering: Nicht ganz sauber - 01.09.2013
 Energie: Utopie 2000-Watt-Gesellschaft - 01.09.2013
 Lesen: Zum Anbeten - 01.09.2013
 «Heil im Arsch» - 01.09.2013
 Entdeckt: Die Fröschli Auferstehung - 01.09.2013
  Lesen: Die Kunst der Wahrnehmung - 01.09.2013
 Schlaganfallrisiko. Wenig bringt viel - 23.08.2013

Text:  Roland Dekker

Mithilfe ausgefeilter Labortechnik finden Ärzte bei noch so gesunden Menschen ein verdächtig knirschendes Gelenk oder einen überschrittenen Grenzwert. Unser Gesundheitswesen hat durchaus seine Vorzüge, aber grundsätzlich sieht es nie das Gute, sondern ist ausschliesslich darauf ausgerichtet, den Mangel zu entdecken und zu behandeln. Die permanente «Auch Sie könnten daran leiden»-Werbung der Pharmaindustrie hat dazu geführt, dass sich kaum noch jemand unbeschwert seiner Gesundheit erfreuen kann. Wer sich gesund fühlt, so die Botschaft der Gesundheitsbranche, hat einfach noch nicht gemerkt, dass er auf dem besten Weg ist, krank zu werden – oder es schon ist. Zum Glück gibt es eine Gegenbewegung, die Salutogenese. Ein nicht ganz neuer und trotzdem revolutionärer Denkansatz, der uns die latente Angst vor Krankheiten nehmen und das Gesundheitswesen heilen könnte.

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