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Ausgabe_06_2013

Text:  Roland Dekker

Gemeinsam mit anderen Insekten sorgen die Bienen dafür, dass es auf der Erde spriesst, blüht und wächst. Sie zählen weltweit zu den wichtigsten Bestäubern von Wild- und Kulturpflanzen. Das passiert nebenbei und gratis – einfach, weil es in der Natur dieser Tiere liegt. Der Mensch bringt jedoch das jahrtausendlange, erfolgreiche Gleichgewicht in Schieflage. Der schleichende Tod vieler Bienenvölker lässt sich kaum mehr rückgängig machen. Dass man schleunigst etwas zum Schutz der Bienen tun muss, scheint inzwischen aber auch den höchsten Stellen klar zu sein. Dass es bei diesen Entscheiden weniger um den eigentlichen Schutz der Bienen, sondern um handfeste wirtschaftliche Interessen und letztlich auch um unser eigenes Überleben geht, zeigt die Tatsache, dass die Bienen jährlich einen Beitrag von 27 Milliarden Franken an die europäische Landwirtschaft leisten, wie EU-Kommissar Tonio Borg sagte.

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