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Ausgabe 06 - 2010

Mit vielen schönen Anlässen zelebrieren wir gegenwärtig das Internationale Jahr der Biodiversität. Die Regierungen weltweit haben jedoch ihr vor acht Jahren vereinbartes Ziel, bis 2010 den Verlust der Artenvielfalt signifikant zu reduzieren, klar verfehlt. Ein Beispiel, wieso es um die globale Artenvielfalt so schlecht bestellt ist, liefert der Artikel von Martin Arnold über Palmöl. Um den wachsenden Durst nach diesem Naturstoff zu stillen, werden in Asien und Südamerika Regenwälder abgeholzt und stattdessen eintönige Palmölplantagen angepflanzt. Was der Verlust an Biodiversität mit unserem Konsumverhalten zu tun hat, veranschaulicht ein weiterer Beitrag: Während in der Schweiz die Hochmoore unter Schutz stehen, importieren wir für Haus und Garten pro Jahr rund 150 000 Tonnen Torferde aus Osteuropa und tragen damit zur Zerstörung der dortigen Moorlandschaften bei!

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