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Sabine Hurni über Wasser als Heilmittel

Kategorie: Natur

Text:  Sabine Hurni

Wasser ist in unserem Leben allgegenwärtig - das wird uns erst bewusst, wenn auf einmal kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn fliesst.

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Ist es nicht beruhigend, wenn man sich vom Geräusch des fröhlich plätschernden Baches einlullen lassen kann? Oder dieses faszinierende ein- und ausatmen des Meeres, wenn die Wellen brausend und tobend an Strand und Küste gespült werden und sich mit einem saugenden Geräusch wieder zurückziehen. Wie herrlich ist es doch, das Nass auf der Haut beim Schwimmen, Baden oder Duschen, wie lebensnotwendig es zu trinken. Wasser ist in unserem Leben allgegenwärtig - das wird uns erst bewusst, wenn auf einmal kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn fliesst oder das Trinkwasser durch Pestizide belastet ist. Erst in solchen Momenten wird einem klar, wie elementar H2O ist und wie selbstverständlich wir damit umgehen.

Für den Körper ist Wasser das wichtigste Nahrungs- und Heilmittel. Immerhin besteht der menschliche Körper zu rund 70 Prozent aus Wasser. Es regelt sämtliche Körperfunktionen, vom Stoffwechsel bis zur Hirnleistung. Es ist die Müllabfuhr für Stoffwechselendprodukte, das ausscheidende Element mit starkem Bezug zu Blase und Niere. Auch der Darm braucht enorm viel Wasser, denn die Nährstoffe können nur über feuchte Darmschleimhäute gut aufgenommen werden. Auch der Herzkreislauf, der Blutdruck und das Immunsystem sind zentral von Wasser abhängig. In einem gesunden Körper ist jede Körperzelle prall gefüllt mit Wasser – vorausgesetzt wir nehmen genügend Flüssigkeit auf. Als Faustregel gilt: Drei Deziliter pro zehn Kilogramm Körpergewicht. Wenn Sie also 70 Kilogramm wiegen, sollten Sie 2,1 Liter reines Wasser täglich trinken. Wer zu viel trinkt, schwemmt Mineralstoffe aus dem Körper und belastet die Niere.

Im Ayurveda wird Wasser erst zum Heilmittel, wenn man es aufkocht oder gar köcheln lässt. Warmes Wasser bringt am Morgen den Stoffwechsel in Schwung, regt die Verdauung an und reinigt sanft den ganzen Körper. Wenn man das Wasser 20 Minuten kochen lässt, kommt Bewegungs- und Feuerenergie in das Wasser hinein. Auf diese Weise bringt es auch im Körper mehr Prozesse in Bewegung und die Stoffwechselaktivitäten erhöhen sich. Wer also im Sommer unter geschwollenen Beinen und Wasseransammlungen in den Knöcheln leidet, tut gut daran, dieses kostbare Heilmittel auszuprobieren. Man trinkt ungefähr alle 30 Minuten ein Glas des abgekochten Wassers. Am besten heiss oder lauwarm, auch bei sommerlicher Hitze – oder besser: erst recht bei sommerlicher Hitze.

Wasser ist nicht nur Grundlage allen Lebens, sondern auch ein wichtiger Informationsspeicher und –träger. Das beste Wasser für unseren Körper ist reines Quellwasser, da es vor Lebendigkeit strotzt. Doch wer hat schon einen Zugang zu reinem, schadstofffreien Quellwasser, das fröhlich aus dem Brunnen plätschert? In der Schweiz ist aber auch das Leitungswasser qualitativ noch immer sehr hochwertig. Bald kommen Initiativen zur Abstimmung, welche das Trinkwasser besser schützen sollen, etwa vor Pestizideinträgen. „Hahnenburger“ ist die ökologischste und gesündeste Art, seinen Wasserbedarf zu decken, denn ein grosser Teil davon ist Quellwasser; ausserdem kommt es nicht mit Plastik in Kontakt und muss nicht mit Lastern transportiert werden. Entkalkungsanlagen und der hohe Druck sowie Verschmutzungen in den Wasserleitungen setzen dem Wassers allerdings zu. Eine natürliche, sehr effektive und günstige Methode der Wasserbelebung ist die Verwendung von Kristallen, wie Bergkristalle, Rosenquarze oder Amethiste. Die Struktur der Kristalle vermittelt dem Wasser eine neue Information, energetisiert es und lässt es höher schwingen. Einen Versuch ist es allemal wert: Legen Sie eine Hand voll Kristalle in eine Glaskaraffe und lassen Sie das Wasser über Nacht von den Kristallen aufladen. Ich bin sicher, Sie merken einen Unterschied zum Wasser, das direkt aus der Leitung kommt. Da Wasser ein Informationsträger ist, kann man das Wasser auch mit Mantras, Klangschalen oder Gebeten in eine höhere Schwingung bringen. Schadstoffe, und von denen sind in Spuren Tausende nachweisbar, lassen sich auf diese Weise jedoch nicht aus dem Wasser filtern. Auch deshalb sind die Trinkwasserinitiativen so wichtig.

Weil Wasser ein herausragender Informationsträger ist, funktioniert auch die energetische Naturheilkunde respektive ihre Mittel. Etwa die Bachblüten: Subtile Informationen einer Blüte gehen, unterstützt von der Kraft der Sonne, auf das Wasser über, werden mit Alkohol haltbar gemacht und danach als Blütenessenz eingesetzt. In diesem Fall ist es nicht das Wasser, das heilt, sondern die Information, die im Wasser gespeichert ist. Ausser bei der Bachblüte „Rock Water“. Diese Essenz wird aus Quellwasser hergestellt und bringt Lebendigkeit, Flexibilität und Weichheit zurück. Sie passt zu Menschen, die streng nach ihren Prinzipien und moralischen Vorstellungen leben. Dazu gehören strickte Veganer, die, wenn sie zu Besuch eingeladen sind, nur Salat essen und alles andere stehen lassen. Oder Besserwisser, die meinen, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Oder spirituelle Eiferer, die stundenlang meditieren, um Erleuchtung zu erlangen - und so nicht nur das halbe Leben verpassen, sondern auch die Essenz der Meditation nicht begriffen haben: die Absichtslosigkeit. Die Flexibilitätsblüte „Rock Water“ hat das Potenzial, aus dem Moralisten einen Idealisten u machen, der achtsam und bewusst wahrnimmt, was der Augenblick erfordert. Wir sind es gewohnt, hart mit uns selbst ins Gericht zu gehen und stellen das Pflichtgefühl meist vor das Lustprinzip. Es wäre schön, wenn die momentanen Veränderungen mehr Weichheit in unser Leben bringen und wir spüren lernen, worauf wir wirklich Lust haben. Lassen wir doch unsere Lebensfreude wieder fröhlich plätschern!

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