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Herdenschutz statt Wolfsabschuss

Kategorie: Natur
 Ausgabe 10/2016 - 01.10.2016

Text:  Andreas Krebs

In der Schweiz läuft aktuell die Vernehmlassung für die Revision des Jagdgesetzes.

@ Riccarda Lüthi, Agridea

Die Frist dauert noch bis am 30. November 2016. Gemäss Gesetzesvorschlag sollen Wölfe bald präventiv geschossen werden dürfen, um Nutztierschäden zu vermeiden. Das ist keine schlaue Idee, wie eine im Fachjournal «Frontiers in Ecology and the Environment» publizierte Metastudie beweist. Demnach führen Raubtierabschüsse zu deutlich mehr Nutztierschäden, als sanfte Massnahmen wie Herdenschutzhunde, Esel oder Flatterbänder. Das Töten der Raubtiere verschärfe die Situation sogar: Nur in 29 Prozent der untersuchten Fälle konnte durch Jagd oder Giftköder wenigstens ein kurzfristiger Rückgang der Risse erzielt werden; bei 43 Prozent wurden mehr Nutztierschäden festgestellt. Bei geschützten Herden hingegen werden laut Studie bis zu 80 Prozent weniger Nutztiere gerissen.

Foto: Riccarda Lüthi, Agridea

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