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Nicht nur für Kinder

Kategorie: Garten
 Ausgabe_10_2014 - 01.10.2014

Text:  Tertia Hager

Während Grilleure ihre Fleischstücke und Würste voller Hingabe drehen und wenden, erfahren Maiskolben (der «Wurstersatz» der Vegetarier) meist eine weitaus nachlässigere Behandlung auf dem Rost.

Doch der Zuckermais, geschätzte 3300 Tonnen werden in der Schweiz jährlich gegessen, hat mehr verdient. Die Süsse hat der Mais, weil sich der Zucker in den Körnern – im Gegensatz zum Futtermais – nur langsam in Stärke umwandelt. Nicht umsonst ist die Pflanze in vielen Teilen der Welt ein Grundnahrungsmittel: Zwar enthalten die Körner einen Wasseranteil von 72 Prozent, doch Mais hat auch eine ausgewogene Zusammensetzung von Kohlenhydraten, Eiweiss, Fett, zahlreichen Mineralien und Vitaminen. Zudem ist Mais ein guter Ersatz für Menschen, die Getreide nicht vertragen. Wem das Abnagen der Körner nicht behagt, kann diese zum Beispiel auch in eine Polenta mischen. Das gibt Biss und eine frische Note. Maiskolben rund 12 bis 15 Minuten in Salzwasser kochen. Danach lassen sich die Körner mit einem grossen Messer gut von oben nach unten wegschneiden. Die Saison für einheimische Maiskolben dauert noch bis Oktober.

Foto: fotolia.com

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