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Keine Panik: Hilfsgärtner mit Gruseleffekt

Kategorie: Garten
 Ausgabe_07_08_2014 - 01.07.2014

Text:  Markus Kellenberger

Für seine Monster hat sich H. R. Giger von vielem inspirieren lassen – eventuell auch von der Europäischen Maulwurfsgrille.

Das Insekt mit dem grusligen Aussehen wird noch heute von vielen Gärtnern als Schädling betrachtet. Zu Unrecht, denn Werren fressen im Garten keine Wurzeln, sondern ernähren sich von Würmern und Engerlingen. Die mit bis zu fünf Zentimeter Körperlänge imposanten Tiere überwintern tief im Erdboden und paaren sich im Mai und Juni. Das Weibchen legt danach bis zu 500 Eier in eine Erdhöhle; acht bis zehn Tage später schlüpfen die Larven. Ähnlich wie bei den Ohrwürmern bewacht das Weibchen in diesem Stadium seinen Nachwuchs. Werren stehen übrigens unter Artenschutz.

Fotos: fotolia.com, thinkstock.com

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