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Winterpflege für Zimmerpflanzen

Kategorie: Garten
 Ausgabe_12_2013 - 01.12.2013

Text:  Andreas Krebs

Zimmerpflanzen reagieren im Winter empfindlich auf weniger Licht, trockene Heizungsluft und kalte Zugluft. Mit unseren Tipps kommen Ihre Pflanzen gut durch die kalte Jahreszeit.

Kühl stellen: Halten Sie insbesondere empfindliche Arten wie Azaleen, Orchideen und Yuccapalmen den Winter über in einem schwach beheizten Raum, zum Beispiel im Schlafzimmer oder Treppenhaus.
• Warme Wurzeln: Auch wenn es Zimmerpflanzen im Winter eher kühl mögen, vom Boden her sollte es nicht kalt sein. Stellen Sie Ihre Pflanzen auf einen Rollwagen, eine Korkplatte oder auf eine Schicht Zeitungspapier. Auch bei Fussbodenheizungen sollte direkter Bodenkontakt vermieden werden.
• Sparsam giessen
: Zimmerpflanzen wachsen im Winter kaum und benötigen deshalb nur wenig Nährstoffe und Wasser. Giessen Sie mit lauwarmem Wasser. In der Regel brauchen Zimmerpflanzen von Oktober bis Februar keinen Dünger.
• Schimmel: Eine Schimmelschicht auf der Topferde ist ein typisches Zeichen für zu viel Wasser und zu viel Kalk im Giesswasser. Am besten nimmt man zum Giessen abgestandenes, zimmerwarmes Wasser.
• Ans Fenster: Am meisten leiden Zimmerpflanzen im Winter unter Lichtmangel. Stellen Sie Ihre Pflanzen deshalb in Fensternähe und ziehen Sie, wann immer es geht, die Vorhänge zur Seite. Wirft die Pflanze ihre Blätter ab oder verfärben sie sich hell, dann bekommt sie zu wenig Sonne.
Vorsicht Zugluft: Kalte Zugluft tut sensiblen Pflänzchen nicht gut. Man sollte deshalb die Pflanzen vom Fenster wegstellen, bevor man es öffnet.
• Luftfeuchtigkeit erhöhen: Sprühen Sie die Blätter mehrmals pro Woche mit kalkarmem Wasser ab. Wischen Sie die Blätter auch regelmässig mit einem feuchten Tuch vorsichtig ab. Das entfernt Staub und hilft ebenfalls gegen Trockenheit. Vorsicht bei Orchideen: nur die grünen Blätter und nicht die Herzblätter besprühen.
• Schädlingskontrolle: Schauen Sie sich Ihre Zimmerpflanzen einmal wöchentlich genau an und achten Sie insbesondere auf klebrige Blattbeläge und fahle, gesprenkelte Blätter. Ersteres ist ein Indiz für Schildlausbefall, zweites deutet auf Spinnmilben hin. Bringen Sie befallene Zimmerpflanzen umgehend in einen Raum, in dem die Parasiten nicht auf gesunde Pflanzen übergreifen können, und bekämpfen Sie die Schädlinge mit geeigneten, biologischen Pflanzenschutzmitteln.
• Massage: Sanftes Rubbeln an den Blättern stärkt das pflanzliche Immunsystem – das haben Forscher der Universität Freiburg jüngst herausgefunden.

Foto: fotolia.com

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