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Auf die Wurst gekommen

Kategorie: Garten
 Ausgabe_08_2013 - 01.08.2013

Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie», sagte einst Reichskanzler Otto von Bismarck.

Was die Wurst betrifft, wird jeder in seinem Stolz verletzte Metzger sofort widersprechen. Für eine gute Wurst braucht es nämlich auch gute Zutaten, kein Gammelfleisch und schon gar kein Pferd statt Rind. Letztlich ist das Wursten eine Ehrensache und dem Konsumenten bleibt nichts anderes übrigen als dem Metzger zu vertrauen. Eine Ausstellung im Mühlerama in Zürich widmet dem kulinarischen Kulturgut eine ganze Ausstellung. Sie zeigt die Geschichte der Wurst von der Metzgete einst auf dem Bauernhof über die St. Galler Bratwurst und die Saucisson aus der Waadt bis hin zum Zürcher «Stadtjäger», dessen Weg vom Bio-Schwein im Stadtquartier bis zur Ladentheke weniger als 25 Kilometer beträgt.

Dass die Wurst zu lustiger Kunst inspiriert, zeigte 1979 schon das Künstlerduo Fischli/Weiss mit seiner «Sausage Series», die unter anderem Figuren aus Cervelats zeigte. Auch die Ausstellung im Mühlerama nimmt sich dem Thema Wurst und Kunst an. Sechs unterschiedliche Werke sind zu sehen, so zum Beispiel auch die rein vegetarischen, gestrickten Metzgereiauslagen von Madame Tricot, einer Künstlerin aus Will, St. Gallen.

Mühlerama, Seefeldstrasse 231, Zürich, Telefon 044 422 76 60.
Infos zu Öffnungszeiten, Führungen und Spezialveranstaltungen unter www.mühlerama.ch. Ausstellung bis 30. März 2014.

Fotos: fotolia.com

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