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Harte Schale, weicher Kern

Kategorie: Garten
 Ausgabe_07_2013 - 01.07.2013

Text:  Fabrice Müller

Steine: Die vermeintlich tote Materie verfügt über Schwingungen, mit denen sich Raumqualitäten harmonisieren und Energien leiten lassen.

Seit Urzeiten prägt der Stein als Symbol für Ewigkeit und Härte die Geschichte des Menschen. Besonders in der Mythologie und Religion tauchen Steine immer wieder als Objekte auf, die eine Verbindung zwischen dem Dies- und Jenseits darstellen. So setzte zum Beispiel Moses den Stein als Gedenkstein für eine heilige Stätte, als er für die zwölf Stämme Israels zwölf Steinmale errichten liess. In verschiedenen Zeitepochen wurden Steine als Markierungen wichtiger astronomischer Ereignisse wie Sommer- oder Wintersonnenwende gesetzt. In Indonesien gelten Steine als Wohnsitze der Ahnen, ebenso in Australien, und beim christlichen Grabstein sind sie ein Symbol der Ewigkeit der Seele.

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Balance der Steine
Stefan Brönnle
Radiästhetische Vereinigung Aegerital RVÄ
Kraftorte der Schweiz

Natürlich genoss und geniesst der Stein vor allem auch als Baumaterial eine zentrale Bedeutung. Stein für Stein aufeinander geschichtet, bildet er eine schützende Mauer für Mensch und Tier. Als Mauer trennen Steine das Aussen vom Innen und schaffen somit einen geheiligten Raum, erklärt Stefan Brönnle, Geomant und Buchautor.

Steine sind in der Lage, Energien zu führen und zu strukturieren. Richtig platziert, können sie ein Feld mit feinstofflichen Energien aufbauen – zum Beispiel in Form eines Steinkreises, einer Steinspirale oder einer Steinreihe. Möchte man zum Beispiel den Garten oder einen Raum schützen und in eine energetische Einheit verwandeln, können je nach Fläche grössere oder kleinere Steine an den vier Ecken des Grundstücks oder Raums platziert werden. Durch das Anschlagen der Steine werden der Kreis respektive das Viereck aktiviert. «Die Steine bilden eine energetische Schwelle, die Fremdinformationen nur ‹unwillig› und geschwächt hindurchlässt», erläutert Stefan Brönnle.

Auch Hansruedi Küng arbeitet häufig mit Steinsetzungen, um Räume zu harmonisieren. «Wenn Räume durch Wasseradern oder andere Störungen stark belastet sind, setze ich die Steine an den Ecken oder in der Raummitte. Dabei achte ich stets auf die Yin- und Yang-Polaritäten der Steine, um den Energiefluss zu aktivieren und ein Kraftfeld aufzubauen», schildert der Spezialist. Zusammen mit dem Verein für Radiästhesie Graubünden harmonierte Hansruedi Küng letztes Jahr einen Stall, wo das Vieh immer wieder an gewissen Krankheiten litt und vor allem die Kälber nur ungern hineingingen. Mit Steinen aus einem nahen Steinbruch konnte das Raumklima im Stall günstig beeinflusst werden. «Bereits nach drei Tagen meldete uns der Landwirt, dass die Kälber wieder freiwillig in den Stall gehen und das Vieh allgemein ruhiger geworden ist. Gewisse Krankheiten sind danach verschwunden», erzählt er.

Unterschiedliche Steinwirkungen

Doch Stein ist nicht gleich Stein. Vor allem quarzhaltige Steine wie etwa Sandstein laden sich gemäss Stefan Brönnle stark mit den Energien eines Ortes auf. Aber auch Kalkstein habe gute energetische Eigenschaften. Granit dagegen hat, wie Geomant Küng erklärt, oft eine natürliche Radioaktivität und verschlechtert dadurch die Raumqualität. «Jeder Gegenstand verfügt aufgrund seines atomaren Aufbaus über eine bestimmte Eigenschwingung beziehungsweise Frequenz», ergänzt Küng. «Die im Stein enthaltenen Mineralstoffe geben dem Stein die Farbe und haben mittels ultraschwacher elektromagnetischer Schwingungen Einfluss auf gewisse Körperfunktionen. Die Schwingung eines Edelsteins kann durch eine bestimmte Schliffform erhöht werden.»

Zu den gängigen und häufig verwendeten Kristallen für mehr Raumharmonie gehört beispielsweise der Rosenquarz. Er ist ein Stein zur Beruhigung, zum Schlafen, zur Förderung des friedlichen Umgangs mit Menschen. Rosenquarz absorbiert belastende Energien an Wohn- und Arbeitsplätzen, schützt vor Elektrosmog und fördert das Wachstum von Pflanzen. «Vom Rosenquarz profitieren kann man am besten, wenn man ihn neben das Bett oder an häufig genutzte Plätze im Wohnraum stellt», empfiehlt Hansruedi Küng.

Je grösser ein Stein, desto wirkungsvoller sei er und desto mehr belastende Energien könne er aufnehmen. Um die Raumluft bei Belastungen durch Klimaanlagen, Computer oder andere Geräte zu stärken, eignen sich Salzkristall-Lampen. Diese werden aus Steinsalzkristallen aus rund tausend Meter tiefen Salzgruben hergestellt. Salzkristall-Lampen sorgen laut Hansruedi Küng dank ihrer stofflichen Zusammensetzung für eine belebende Frische und geben sogenannte Minus-Ionen ab, die oft in den Räumen fehlen. «Die Wirkung wird durch die Erwärmung des Salzkristalls mithilfe der Glühbirne oder Kerze verstärkt», so Küng.

Steine selber sammeln

Wer in den Ferien oder beim Spaziergang am Flussufer Steine für zu Hause sammeln will, lässt sich am besten von seinem Bauchgefühl leiten, rät Küng. Denn bestimmte Steine wirken anziehend, andere lässt man links liegen. Kauft man im Fachhandel Heilsteine oder Kristalle, sollte darauf geachtet werden, welche Gefühle und Körperreaktionen sie spontan auslösen. «Nicht alle Menschen reagieren gleich auf einen Stein. Die Auseinandersetzung mit Steinen ist stets eine sehr persönliche Angelegenheit», betont Hansruedi Küng.

Fotos: iStockphoto, Brand X Pictures

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