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Eine besondere Beziehung

Kategorie: Leben
 Ausgabe 04 - 2011 - 01.04.2011

Text:  Hans Keller

Tatanka, der Bison, ist das prägnanteste Beispiel für die vielfältigen Beziehungen, welche die (Prärie)-Indianer zu den sie umgebenden Tieren pflegten.

Praktisch alles, so demonstriert diese attraktive Ausstellung «Von Lebertran bis Totemtier» im Nordamerika Native Museum (Nonam) mittels Objekten und Texten, wird vom Präriebüffel verwertet: das Fleisch, das Fell, aber auch der Magen als Wasserbehälter sowie der Schädel zu rituellen Zwecken. Indianer besitzen ein unverkrampftes Verhältnis zu Tieren, die ihnen Nahrung sind und die sie in ihre Mythen miteinbeziehen. Da erfährt man, wie die Krähe aus Langeweile als Weltschöpferin die Sonne an den Himmel geklatscht hat und dass der schlitzohrige Koyote als Vorbild gilt. Besonders amüsant die Beziehung zum Bären: Weil dieser schnell beleidigt ist, muss man ihn auch als Kadaver mit respektvollen Namen anreden, da er einen sonst im Bärenjenseits anschwärzt, was sich auf den Jagderfolg negativ auswirkt.

Weitere Infos
Nordamerika Native Museum, Seefeldstr. 317, 8008 Zürich, Sonderschau bis zum 13. November 2011, www.nonam.ch

Foto: zvg

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