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Gesundheits-Tipp im Oktober

 Ausgabe_10/17 - 01.10.2017

Text:  Sabine Hurni

Weihrauch bei Entzündungen

@ istockphoto.com

Den würzigen Weihrauchduft verbinden wir unweigerlich mit der Kirche. Aufgrund seiner wärmenden Eigenschaft ist der Weihrauch (Boswellia serrata) ein altes Heilmittel für viele Erkrankungen, die im Winter aufgrund der Kälte verstärkt auftreten. Er hilft bei Entzündungen aller Art, bei rheumatischen Beschwerden, Durchfall, Bronchialasthma und Morbus Crohn.
So hilft der Weihrauch: Weihrauch enthält ätherische Öle, Harz und Boswelliasäure. Das macht ihn zu einem entzündungshemmenden, antibakteriellen, krampf- und schmerzlindernden Heilmittel. Das Weihrauchöl beruhigt die Nerven und wirkt entspannend. Da es gleichzeitig auch auswurffördernd und krampflösend wirkt, ist Weihrauch ein gutes Asthmamittel.
Wie anwenden: Weihrauch kann innerlich (z. B. als Kapsel) wie auch äusserlich (als Salbe oder Öl) angewendet werden. Bei starken Entzündungen kann man bis zu 4 Gramm täglich einnehmen. Für ein Massageöl gibt man auf einen halben Liter hochwertiges Pflanzenöl ungefähr 40 Tropfen ätherisches Weihrauchöl. Dieses Öl macht Muskeln geschmeidig, wärmt und lindert Schmerzen.

Tipps rund um Weihrauch:
• Inhalation: Bei Entzündungen der oberen Atemwege sind Inhalationen mit Wasserdampf und einigen Tropfen ätherischem Weihrauchöl hilfreich.
Räuchern: Mit Weihrauch kann man Räume ausräuchern. Der Rauch wie auch das ätherische Öl helfen beim Einstieg in die Meditation und können mediale Fähigkeiten fördern.
• Salbe: Salbe und Öl können hilfreich sein bei Psoriasis (Schuppenflechte) sowie bei Haut- und Muskelentzündungen aller Art.

Foto: istockphoto.com

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