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Gut versorgt mit Zink

 Ausgabe_01-02/2017 - 01.02.2017

Text:  MM/krea

Besonders in der Erkältungszeit ist eine ausreichende Zufuhr des Spurenelements Zink wichtig. Mit der richtigen Ernährung ist das gut machbar.

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Ohne Zink läuft in unserem Körper fast gar nichts: Das Spurenelement ist an einer Vielzahl von lebenswichtigen Körperfunktionen wie Wachstum und Regeneration von Körperzellen beteiligt und kann zahlreichen Krankheiten vorbeugen. Ernährungsexperten bezeichnen Zink daher als eines der wichtigsten Spurenelemente in der menschlichen Ernährung. Da es der Körper nicht selbst herstellen kann, sind wir auf die tägliche Zufuhr mit der Nahrung angewiesen.

Ein Zinkmangel macht sich besonders in der Erkältungszeit durch erhöhte Infektanfälligkeit bemerkbar. Weitere Anzeichen sind Wundheilungsstörungen, trockene und schuppige Haut, Risse in den Mundwinkeln, brüchige Nägel, glanzloses und brüchiges Haar, Haarausfall, vermindertes Geruchsund Geschmacksempfinden, Störungen des Hell-dunkel-Sehvermögens, Fruchtbarkeits- und Potenzstörungen, Ängste, Depressionen, Stimmungsschwankungen sowie Lernstörungen. Mehrere Studien konnten zudem belegen, dass Zink die Immunabwehr stärkt. Bei Hauterkrankungen und Allergien (Heuschnupfen) wirkt Zink antiallergisch und antientzündlich. Da sich Zink mangel erst im Blut bemerkbar macht, wenn der Mangel weit fortgeschritten ist, sollten Sie rechtzeitig auf mögliche Symptome achten und sie beim Arzt abklären lassen.

So beugen Sie einem Zinkmangel vor
• Essen Sie möglichst frische Lebensmittel, da aus raffinierten Produkten (z. B. Weizenmehl) oder Tiefkühlkost das Zink häufig entfernt wird. Auch Zinn aus Konservendosen behindert die Zinkaufnahme.
• Viele zinkhaltige Lebensmittel enthalten Phytat, das die Aufnahme des Zinks behindert. Folgende Lebensmittel besitzen einen hohen Zinkgehalt, aber wenig Phytat: Rinder- und Schweineleber, Käse, Austern, Kerbel, Erbsen, Mungo- und Sojabohnen, Nüsse und Samen. Auch mit Bierhefe können Sie Ihre Zinkversorgung verbessern.
• Wer seinen Zinkbedarf mit der Nahrung nicht decken kann oder tierische Produkte meidet, sollte auf ein Zinkpräparat zurückgreifen. Achten Sie auf organische Zinkverbindungen wie z. B. Zink-Histidin oder -Acetat, da diese besonders gut vom Körper aufgenommen werden.

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