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Studie: Mit Magneten gegen Blutvergiftung

Kategorie: Leben
 Ausgabe_01-02/2017 - 01.02.2017

Text:  MM

Schweizer Forscher haben eine mögliche Alternative zu Antibiotika gefunden.

@ istockphoto.com

Sie versetzen Blut der Patienten mit magnetischen Eisenpartikeln, die Bakterien an sich binden. Blutvergiftungen enden oft tödlich. Da sie sich im Anfangsstadium kurieren lassen, ist es wichtig, schnell zu handeln. Bislang gaben Ärzte bei Verdacht auf eine Blutvergiftung Antibiotika, ohne vorher abzuklären, ob es sich tat - sächlich um eine bakterielle Sepsis handelt. Dadurch erhöht sich die Gefahr für Resistenzen. Forscher am interdisziplinären Forschungsinstitut Empa in St. Gallen haben eine Therapiemöglichkeit erprobt, die ohne Antibiotika auskommt: Dazu versetzen sie das Blut der Patienten mit magnetischen Eisenpartikeln, die Bakterien an sich binden, ehe diese durch Magnete aus dem Blut entfernt werden. Erste Laborversuche verliefen erfolgreich. Bevor die Methode bei Patienten eingesetzt werden kann, sind jedoch weitere Tests nötig. Ausserdem muss ausgeschlossen sein, dass verbleibende Eisenpartikel dem Körper schaden respektive ganz abgebaut werden.

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