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Wir Klimaschützer

Kategorie: Leben
 Ausgabe_12_2013 - 01.12.2013

Die 19. UN-Klimakonferenz ist vorbei, die Weltrevolution wurde wieder nicht beschlossen. Doch wir alle können unseren Beitrag leisten zur Reduktion des CO2-Ausstosses. Das spart auch Geld. Und so gehts:

Wohnen

● Zwei Drittel des Energiebedarfs im Haushalt werden fürs Heizen eingesetzt. Wer einen Pulli anzieht, kann die Temperatur gut um ein, zwei Grad senken. Das ist wenig, bringt aber viel.
● Boiler auf 50 bis 55 Grad regulieren (meist ist er auf 60 Grad eingestellt); während den Ferien ausschalten.
● Heizkörper nicht mit Möbeln oder Vorhängen verdecken. Roll- und Fensterläden in der Nacht schliessen.
● Im Winter jeweils nur kurz lüften (einige Minuten). Gleichzeitig möglichst viele Fenster öffnen.
● Herkömmliche Glühbirnen mit LEDLeuchten ersetzen. Die teure Anschaffung amortisiert sich bei rund 1000 Brennstunden pro Jahr innert drei bis vier Jahren.
● Geräte nicht im Standby-Modus laufen lassen, sondern ganz abschalten und Stecker ziehen.
● Alte Stromfresser ersetzen; nur noch Geräte der Energieeffizienzklasse A kaufen.
● Duschen statt baden.
● Wasser-Sparsets montieren.
● Wäsche bei möglichst tiefer Temperatur waschen; umweltverträgliche Waschmittel benutzen.
● Ökostrom beziehen.

Konsum

● Generell weniger konsumieren.
● Abfall sauber trennen und möglichst recyceln.
● Teilen oder leihen statt kaufen (www.whyownit.com, www.teilen-statt-kaufen.com).
● Reparieren statt neu kaufen. Dies gilt nicht für alte, stromfressende Geräte.
● Gebrauchtes kaufen: www.ricardo.ch usw. und Brockenstuben.

Mobilität

● Auf Flugreisen möglichst verzichten. Mit dem Zug ans Meer fahren oder Wanderferien in der Schweiz geniessen (www.myswitzerland.com).
● Vermehrt zu Fuss gehen oder mit dem Velo oder ÖV fahren statt mit dem Auto.
● Auto mit anderen teilen (www.mobility.ch, www.cartribe.ch, www.e-carsharing.ch).
● Fahrgemeinschaften bilden (www.mitfahrgelegenheit.ch).
● Wenn Sie nicht aufs Auto verzichten können oder wollen und ein neues anschaffen müssen, ein möglichst umweltschonendes wählen; am besten schneiden Kleinwagen mit Gas- oder Elektroantrieb ab.

Ernährung

● Regionale und saisonale Bio-Lebensmittel bevorzugen.
● Lebensmittelabo lösen, einkaufen im Hofladen oder auf dem Markt.
● Fleischkonsum reduzieren
● Statt Mineralwasser Leitungswasser trinken.
● Immer nur so viel Wasser erhitzen, wie benötigt wird. Der Wasserkocher ist sparsamer als ein Elektroherd.
● Die Herdplatte darf nicht grösser sein als der Topf.
● Die Kochzeit von Reis, Bohnen usw. lässt sich durch Vorquellen deutlich verkürzen.
● Beim Kochen Deckel drauf – das spart rund 30 Prozent Energie.
● Kuchen und Brote gelingen auch ohne Vorheizen des Backofens. Das spart rund 20 Prozent Energie.

Fotos: fotolia.com, thinkstock.com

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