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Energie: Utopie 2000-Watt-Gesellschaft

Kategorie: Leben
 Ausgabe_09_2013 - 01.09.2013

Text:  Andreas Krebs

Nein, wir müssen nicht zu Zuber und Waschbrett greifen.

Wir müssen auch nicht zurück in die Höhle. Wir müssen unsere Gewohnheiten aber stark verändern, um die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen. Nur mit massivem technischen Fortschritt und deutlich genügsameren Lebensstilen sind sie zu erreichen. Das zeigt eine neue Studie der Empa und der ETH Zürich. Der Energieverbrauch pro Kopf liegt heute bei durchschnittlich 4200 Watt. Der Grossteil der Energie fliesst in Heizung und Mobilität. Die Forscher halten eine Umwandlung in eine nachhaltige 2000-Watt-Gesellschaft zwar noch immer für umsetzbar – allerdings nur mit grossen Anstrengungen. Durch weniger stark beheizten Wohnraum, reduzierte Mobilität und weniger Konsum kann jeder einen Beitrag dazu leisten.

Literatur
Hanspeter Guggenbühl: «Energiewende – und wie sie gelingen kann», Rüegger Verlag 2013

Foto: thinkstock.com

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