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Abwehr auf Trab bringen

Kategorie: Gesundheit
 Ausgabe 11 - 2011 - 01.11.2011

Text:  MM

Wer die Erkältungszeit gut überstehen möchte, sollte sein Immunsystem möglichst umfassend stärken.

Das hilft am besten:
Vitamine: Vitamin C nimmt eine wichtige Rolle ein. Es vorbeugend als Präparat einzunehmen, macht aber wenig Sinn, da der Körper das wasserlösliche Vitamin nicht lange speichern kann. Besser: Vitamin C über Äpfel, Hage butten, Zitrusfrüchte, Grünkohl oder Kartoffeln zu sich nehmen. Wichtig ist auch Vitamin D, das auch durch Sonnenlicht gebildet wird. Machen Sie Herbstspaziergänge und essen Sie Vitamin D-reiche Lebensmittel wie fetten Fisch sowie Eier, Milch, Champignons oder Vollkorngetreide. Vitamin A schützt Haut und Schleimhäute. Deren Vorstufen, wie etwa das Beta- Carotin, können vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden und sind z. B. in Kürbis, Karotten, Paprika, Feldsalat oder Spinat enthalten. Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Käse und Kürbiskerne enthalten reichlich Zink, das ebenfalls abwehrsteigernd wirkt.
Salz: Salz stärkt die Schleimhäute. Anwendung: Kopf schräg zurücklegen und warmes Salzwasser (1 gestrichener TL Kochsalz auf 1/2 Liter lauwarmes Wasser) in ein Nasenloch füllen, dann auf der anderen Seite wieder herauslaufen lassen. Leichter geht es mit speziellen Spülbehältern aus der Apotheke.
Wärme und Kälte: Sauna ist die ideale Vorbeugung gegen die drohende Schnupfenzeit. Der Grund: Der Wechsel von Hitze und Kälte trainiert die Gefässe. Für einen nachhaltigen Schutz sind regelmässige Saunagänge (mindestens über sechs Monate, z. B. einmal pro Woche) nötig. Wer nur wenig Zeit hat, sollte morgens Wechselduschen machen und den Körper öfter mal mit einem Sisalhandschuh abreiben – auch das stimuliert das Immunsystem.
Pflanzliche Immunstimulanzien: Bei erhöhter Infektanfälligkeit ist eine Kur mit Echinacea (Sonnenhut) einen Versuch wert.
Entspannung: Dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Stress und Atemwegsinfektionen gibt, konnte der US-Forscher Sheldon Cohen zeigen. So steigt bei seelischen Belastungen die Konzentration von Interleukin-6, ein Signalstoff des Immunsystems. Folge ist eine erhöhte Infektanfälligkeit. Daher regelmässig entspannen (z. B. mit autogenem Training, Yoga) – Ihr Immunsystem wird es Ihnen danken.
Hygiene: Hände regelmässig und gründlich mit Seife waschen. Eine zweijährige Untersuchung belegt, dass Leute, die ihre Hände während dieser Zeit mindestens fünfmal am Tag wuschen, 45 Prozent seltener an Atemwegsinfektionen erkrankten als zuvor.

Foto: fotolia.com

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