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Forschung: Mit LSD Ängste therapieren

Kategorie: Gesundheit
 Ausgabe 10 - 2010 - 01.10.2010

Text:  Andres Jordi

Psychedelische Drogen könnten – in geringen Dosen verabreicht – bei der Behandlung psychischer Störungen helfen.

Das schreiben Franz Vollenweider und Michael Kometer von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich in einem Übersichtsartikel in der Fachzeitschrift Nature Reviews Neuroscience. LSD, Psilocybin, das in halluzinogenen Pilzen vorkommt, oder Ketamin, Bestandteil verschiedener Partydrogen, könnten laut den Medizinern dereinst als wirkungsvolle Mittel gegen Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen zum Einsatz kommen. Schon in den 1960er-Jahren hätten Studien mit LSD und anderen Halluzinogenen vielversprechende Resultate gezeitigt, so die Forscher. Neuere neurologische Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren zeigen laut den Medizinern zudem, dass solche Substanzen positiv auf jene Nervennetzwerke wirken können, die bei depressiven Erkrankungen verändert sind, und zu einer Linderung der Symptome führen. Einen Schritt in Richtung legale Abgabe von Rauschmitteln zur medizinischen Behandlung hat kürzlich Deutschland getan. Dort sollen schwerkranke Menschen Cannabis bald auf Rezept erhalten können.

Foto: zvg

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