Artikel Gesundheit :: Natürlich Online Corona natürlich behandeln | corona | gesund werden | Natürlich

Corona natürlich behandeln

Kategorie: Gesundheit

Text:  Markus Kellenberger

Geht es um Corona, liegt der Fokus auf der klassischen Medizin und alle Hoffnung ist auf die Impfstoffe gerichtet. Die beiden anthroposophisch arbeitenden Ärzte Johannes Wilkens und Frank Meyer haben Corona-Kranke mit natürlichen Mitteln erfolgreich behandelt. Ihr Buch «Corona natürlich behandeln» fasst ihre Erfahrungen mit dem Virus zusammen.

GettyImages.com

Ohne Impfen kein Weg aus der Corona-Krise – und ohne Intensivmedizin keine Behandlung von schwer Corona-Kranken. So lautet weltweit die öffentliche Haltung von Regierungen und deren Beratungsgremien.

Die beiden deutschen Ärzte Johannes Wilkens und Frank Meyer halten dem in ihrem Buch «Corona natürlich behandeln» entgegen, denn das sei aus ihrer Sicht ein zu einseitiger Lösungsansatz für die Pandemie. Beide Mediziner verharmlosen das Virus nicht, haben aber in ihren Praxen bei der Behandlung von zumeist älteren Patientinnen und Patienten mit natürlichen Heilmitteln erstaunliche Erfolge erzielt. Deshalb stellt sich für Wilkens eine zentrale Frage: «Wird Corona lediglich aus der Warte der Virologen und Statistiker wahrgenommen – oder sollten nicht vielmehr die konkreten Symptome der Erkrankung für die vorbeugende und akute Behandlung ausschlaggebend sein?»

Sterberate deutlich kleiner
Durch die Brille der Virologen gesehen gibt es gegen Corona nur eine Therapie: die Impfung. Aus der Sicht und Erfahrung der Buchautoren gibt es aber eine Fülle anderer Möglichkeiten, etwa aus dem Fundus der Naturheilkunde, der Homöopathie und der anthroposophischen Medizin. Den Nachweis für die Wirksamkeit dieses Ansatzes hat Johannes Wilkens als ärztlicher Direktor der geriatrischen Rehabilitationsklinik Alexander von Humboldt im bayerischen Bad Steben bereits erbracht. Dank seiner Behandlungsmethode starben in seiner Klinik deutlich weniger Patientinnen und Patienten als in rein schulmedizinisch ausgerichteten Corona-Stationen in Deutschland. Die gleiche Erfahrung machte auch die anthroposophische Klinik Havelhöhe in Berlin, die Corona-Kranke mit ähnlich ganzheitlichen Methoden wie Wilkens behandelte.

Von grosser Bedeutung und Wirkung bei der Behandlung von an Covid-19 erkrankten Menschen sind Zaunrüben- und Zinnpräparate sowie unterschiedliche Arsenverbindungen. Ausführlich gehen die Autoren im Buch auf diese und weitere Arzneien aus der Naturapotheke ein. «Wenn Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte wissen, dass es neben der Intensivmedizin oder als Ergänzung dazu wirksame Heilmittel gibt, ist das nicht nur eine weitere Möglichkeit, Covid zu behandeln – es reduziert auch die Angst vor einer Erkrankung», sagt Wilkens. Warum es so immens wichtig ist, die Angst vor Corona zu verlieren, begründet er mit der für ihn unumstösslichen Tatsache, dass das Virus mit den ergriffenen Massnahmen und Impfstrategien nicht «ausgerottet» werden könne. «Das Virus wird uns begleiten und erst dann weichen, wenn sich unser Umgang mit der Natur und der Gesellschaft verändert.»

Leserangebot



Bestellen Sie
das Buch «Corona natürlich behandeln» von Johannes Wilkens und Frank Meyer zum Vorzugspreis von Fr. 19.90 statt Fr. 29.40 inkl. Porto.

Das Angebot gilt nur in der Schweiz bis zum 31. Mai 2021. Bestellen Sie online unter www.at-verlag.ch (mit Vermerk natürlich21 beim Gutscheincode).

Oder per Post bzw. E-Mail an AT Verlag AG, Bestellungen, Bahnhofstrasse 41, 5000 Aarau bzw. versandwhatever@at-verlag.ch, mit dem Vermerk: natürlich21.

Eine Sache der Sichtweise
Spannend legen die Autoren dar, wie sehr sich die wissenschaftliche Sicht auf das Virus von einer ganzheitlichen Betrachtungsweise unterscheidet – und warum deshalb auch die entsprechenden Heilungsansätze und Bekämpfungsstrategien in vielen Teilen völlig verschieden sind. Die Wissenschaft richtet ihren Blick auf das kleinste krankmachende Element, im Falle von Corona also auf das Virus. Entsprechend richtet sie den Fokus darauf, dieses Element zu bekämpfen, um Erkrankungen zu verhindern.

Aus Sicht der anthroposophischen Medizin hingegen wird das krankmachende Element möglichst ganzheitlich betrachtet. Das heisst, sie bezieht bei der Analyse einer Krankheit nicht nur das Virus mit ein, sondern auch den erkrankten Menschen, seine Sinne und seine Umgebung. Erst aus dieser umfassenden Analyse entwickelt sie ein Behandlungskonzept, bestehend aus naturheilkundlichen und anthroposophischen Mitteln und ergänzt diese wo nötig mit pharmazeutischen Produkten oder intensivmedizinischen Methoden.

«Die Krankheit bereitet mir viel Kopfzerbrechen; zugleich beunruhigt mich, was die Menschen daraus machen.»



Frank Meyer
ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Akupunktur und anthroposophische Medizin. Seit 33 Jahren ist er als Hausarzt in Nürnberg tätig.

Mit demselben ganzheitlichen Blick gehen Wilkens und Meyer auch den Eigenschaften und Ursprüngen des Coronavirus auf den Grund – denn Viren sind immer Produkte unserer Umwelt und unseres Lebensstils. Eines von vielen Beispiel dafür ist die Landwirtschaft: Sie ist unsere Lebensgrundlage und auch ein Abbild unseres Umganges mit der Natur. Wo intensiv und ohne grosse Artenvielfalt Land bewirtschaftet wird, finden Viren in der Natur oft keine geeigneten «wilden Wirte» mehr und weichen deshalb auf Nutztiere aus. Von dort ist es dann nur noch ein kleiner Schritt, bis auch Menschen von solchen Viren befallen werden.

Ziel der Viren ist dabei nicht, den neuen Wirt zu töten, sondern sich ihm anzupassen und mit ihm zu leben. Je nach Virus und Wirt kommt es aber in einer ersten Anpassungsphase zu gesundheitlichen Irritationen bis hin zu schweren Erkrankungen und zum Tod.

Menschen brauchen Viren
Wichtig ist den beiden Praktikern, dass Viren per se nicht «böse» sind. So hätte es ohne Viren wohl keine Evolution gegeben. Normalerweise – und oft auch nach einer Anpassungsphase, in der es am Anfang zu ernsthaften, ja potenziell tödlichen Erkrankungen kommen kann – gehen Viren mit Tieren und Menschen eine Zweckgemeinschaft ein, die beiden dient: Viren besiedeln einen Organismus, passen sich an und unterstützen ihn bei vielen lebenswichtigen Funktionen. So leben allein in der menschlichen Lunge rund 170 verschiedene Virenarten, die uns helfen, gesund zu bleiben. Sie unterstützen die Zellen bei ihrer Arbeit und stehen im Notfall auch dem Immunsystem stärkend zur Seite. Mit anderen Worten: Viren haben an sich nicht die Absicht, ihren Wirt zu töten, sondern mit ihm zu leben.

Nicht Viren an sich sind also das Problem, sondern unsere Umwelt sowie der Gesundheitszustand und die Altersstruktur der Menschen zum Zeitpunkt des Auftretens der Viren. Das zeigt das Coronavirus deutlich. Für Menschen im Alter ab 80 ist es ein Todesbote – in der Regel aber auch nur dann, wenn die infizierten Frauen und Männer bereits an vielfachen Vorerkrankungen leiden. So liegt das Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken und zu sterben vor allem bei trägen, bewegungsarmen, überernährten Menschen, die an Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und entsprechenden Folgeerkrankungen oder Demenz leiden. «Kein Wunder also, dass die Altenheime, und hier insbesondere die Demenzstationen, vielfach betroffen waren und sind», schreiben Wilkens und Meyer in ihrem Buch. Jüngere und gesündere Menschen werden vom Virus auch befallen, schwere Krankheitsverläufe sind hier aber selten. Deshalb steht für die beiden Ärzte fest: «Corona zeigt uns überdeutlich, wie Tierleid und Menschenleid, Tiergesundheit und Menschengesundheit untrennbar miteinander verbunden sind.»

«Corona ist eine Krise der Sinne, eine Krise der Wahrnehmung.»



Johannes Wilkens
ist ärztlicher Direktor der geriatrischen Rehabilitationsklinik Alexander von Humboldt in Bad Streben, Deutschland, und forscht im Bereich der Homöopathie und der anthroposophischen Medizin.

Corona ist ein «Bewusstmacher»
So gesehen sei das Coronavirus nicht nur als Geissel, sondern auch als «Bewusstmacher» zu betrachten. Aus Wilkens und Meyers Sicht ist Corona kein «Feind der Menschheit», wie es WHO-Chef Tedros Ghebreyesus genannt hat. Dieses kriegerische Denken, das, wie an so mancher Corona-Massnahme zu sehen sei, in der Selbstzerstörung münde, sei hier völlig fehl am Platz. Viele der Massnahmen seien unsinnig und nur Ausdruck eines «totalitären Freund-Feind-Denkens ideologisch verblendeter Kriegsherren, die eher eine Politik der verbrannten Erde betreiben, als dass sie klein beigeben».

Anstatt das Virus nur zu bekämpfen und um jeden Preis besiegen zu wollen, sollten sich Experten und Regierungen vielleicht auch fragen, was Covid-19 denn von uns wolle. «Es ist», schreiben die Buchautoren, «ein Weckruf an die Menschheit, eine faire, die Menschheit und den Kosmos berücksichtigende, gesundheitsbewusstere Lebensweise anzunehmen. Das schliesst die Beziehungen der Menschen untereinander sowie die Beziehung zu den Tieren mit ein.»

Fotos: Getty-images.com, zvg

Tags (Stichworte):

Kategorie: Gesundheit

Der bewohnte Mensch

In und auf jedem Menschen leben gut zwei Kilogramm Bakterien. Was gruslig tönt,...

Kategorie:

Kategorie: Gesundheit

O, du schöner und gesunder Schlaf

Stars und Fotomodelle geben als Schönheitstipp gerne an, dass sie viel schlafen...