Artikel Gesundheit :: Natürlich Online Maskenpflicht? | gesund werden | corona-pandemie | Natürlich

Maskenpflicht?

Kategorie: Gesundheit

Text:  Erna Jonsdottir

Wolf-Dieter Storl lebt mit seiner Familie im Einklang mit der Natur auf einem Einsiedlerhof im Allgäu. Er hat bei Pflanzenkundigen und Schamanen weltweit geforscht und ist Autor zahlreicher Bücher über Heilpflanzen. Dabei interessieren ihn weniger die Inhaltsstoffe als das Wesen der Pflanzen. Was sagt der 78-jährige renommierte Kulturanthropologe und Ethnobotaniker zur Coronakrise? Wir trafen ihn virtuell zwei Tage vor seinen Ferien.

iStock.com

Herr Storl, Sie fliegen in den Süden ans Meer. Sollten Sie nicht zu Hause bleiben? Die zweite Welle scheint ausgebrochen zu sein und mit 78 Jahren gehören Sie zu den Risikopatienten...
Ach so (lacht), das glaube ich nicht. Ich bin mir sicher, dass es sich beim Coronavirus um eine normale Grippe handelt. Davon sind auch Professor Knut Wittowski von der Rockefeller University, New York, und andere renommierten Virologen und Epidemiologen wie Wolfgang Wodarg oder Sucharit Bahakdi überzeugt. Viren sind «hochintelligent». Sie bestehen aus einem RNS- oder einem DNS-Schnipsel und mutieren ständig. Wir kennen das von anderen Grippeviren wie Influenza. Deshalb gibt es die Wuhan-Corona-Grippe im Grunde genommen gar nicht mehr.

Was macht die Coronaviren denn so gefährlich?
Wie gesagt mutieren RNS-Viren ständig, ausserdem werden sie schlecht vom Immunsystem erkannt. Sie erkennen die chemische Zusammensetzung von Zelloberflächen und wissen, wo sie andocken sollen. Einen fruchtbaren Boden finden sie vor allem bei alten und vorerkrankten Menschen mit angeschlagenem Immunsystem. Das ist nun eben auch der Fall bei Coronaviren. Während eine Ansteckung bei jungen, vitalen Menschen entweder ohne Symptome oder als unkomplizierte Grippe verläuft, kann sie bei Menschen mit Vorerkrankungen oder einer ungesunden Lebensweise sehr komplex und eben gefährlich werden.

Über das Immunsystem spricht derzeit kaum eine offizielle Stelle. Stattdessen werden Masken und «Social Distancing» propagiert. Was halten Sie davon?
Das ist sehr bedauerlich. Dass Masken kontraproduktiv sind, wird schon länger unter Fachleuten diskutiert. Verheerend sind die Auswirkungen auf das Soziale: Die Mimik eines Menschen ist ein bedeutender Aspekt bei der Kommunikation. Freude, Trauer oder Wut – an der Mimik lesen wir die seelischen Vorgänge des Gegenübers am besten ab; das können sogar schon Babys. Mit dem Tragen einer Maske fällt die Mimik weg. Masken tragen ausserdem zum Angstbewusstsein bei: Sie signalisieren, dass etwas nicht stimmt. Für mich ist das Tragen von Masken wie schwarze Magie – mit fatalen Folgen.

Können Sie das erläutern?
Angst schwächt auf Dauer das Immunsystem und kann sogar zum Tod führen, das wurde mehrfach wissenschaftlich bewiesen. Leider verbreiten die Massenmedien derzeit sehr viel Angst; die staatlich verordneten Massnahmen wie Maskentragen, Abstandhalten, Ausgangssperren, Reiseverbote und zu Hause bleiben, verunsichern und sind kontraproduktiv.

Gäbe es andere Möglichkeiten mit dieser Pandemie umzugehen? Müsste es z. B. heissen: «Stärken Sie Ihr Immunsystem» anstelle von «Bleiben Sie zu Hause»?
Wie der angesehene emeritierte Professor Knut Wittowski erklärt, verbreiten sich Covid-19-Viren schnell. Die Symptome sind vorübergehend und erzeugen eine «Herdenimmunität». Damit sich die Immunität schnell ausbreitet, sollten Schulen, Theater, Restaurants und Sportstadien offenbleiben. Die staatlichen Massnahmen verlängern die infektiöse Phase. Nicht die Gesunden, nur die Gefährdeten sollten vorübergehend isoliert werden.

Derzeit geschieht das Gegenteil: Viele Länder, auch die Schweiz, haben erneut strengere Massnahmen verordnet. Hierzulande spricht man von bis zu 10000 «Coronavirus-Ansteckungen» pro Tag!
Diese Zahl klingt im ersten Augenblick beängstigend. Tatsache ist: Je mehr getestet wird, umso mehr Corona-Positive bekommen wir. Eine Übersterblichkeit gegenüber anderen Jahren gibt es aber nicht. Die meisten positiv getesteten Menschen haben keine oder nur leichte Symptome. Zudem sind Antikörper im Blut kein Hinweis dafür, dass der Mensch gegenwärtig krank ist. Man will die Corona-Zahlen höher bringen als sie tatsächlich sind, um eine Impfung durchsetzen zu können.

Die Impfung wird von vielen sehnsüchtig erwartet...
Eines vorweg: Die grossen Seuchen des 19. Jahrhunderts wurden nicht mit Impfungen eliminiert, wie immer behauptet wird. Historisch korrekt ist, dass Cholera, Typhus, Tuberkulose, Diphtherie, Keuchhusten und Pocken mit verbesserten Lebensumständen, gesünderer und ausreichender Ernährung sowie besserer Hygiene abklangen. Die Impfungen kamen später! Ob man gegen Coronaviren impfen kann, ist zudem fraglich.

Wieso zweifeln Sie am Nutzen einer Impfung gegen Coronaviren?
Weil sie aus RNS-Strängen bestehen, die ständig ihre Struktur verändern und deshalb vom Immunsystem nicht erkannt werden. Deshalb bräuchte es immer wieder Auffrischimpfungen. Bill Gates, der weltweit viele Pharmakonzerne finanziell unterstützt, will sieben Milliarden Menschen impfen! Das sagt er öffentlich, etwa in der «Tagesschau» der ARD. Ein lohnendes Geschäft; aber bedenklich, angesichts der Tatsache, dass mit der Impfung schädliche Zusätze wie Wirkverstärker in den Körper eingebracht werden. Man muss sich nicht impfen lassen, sondern das Immunsystem stärken! Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles, wie der französische Arzt Claude Bernard sagte.

Und was kann ich tun, um mein Immunsystem auf Vordermann zu bringen?
Gehen Sie raus, bewegen Sie sich und setzen Sie Ihre Haut der Sonne aus. Die Sonne stärkt die Abwehrkräfte und wirkt stimmungsaufhellend, zudem harmonisiert sie das Nerven- und Drüsensystem. Und sorgen Sie mit genügend Feuchtigkeit für ein gutes Raumklima: Trockene Luft macht Bronchien und Schleimhäute anfälliger auf Viren und Bakterien. Nehmen Sie genügend C-Vitamin zu sich; da helfen Sanddornbeeren, Apfelbeeren, Hagebutten, Sauerkraut aber auch Kohlgemüse. Ich bevorzuge die roten Kolben des Sumachs, auch Essigbaum genannt. Das Immunsystem wird auch unterstützt durch Hygiene, sauberes Wasser, eine ausgewogene Ernährung und durch seelische Faktoren wie Liebe, Geselligkeit und Lebensfreude.

Dann gibt es noch die altbewährten Heilpflanzen. Welche gehören zu Ihren Favoriten bei der Behandlung von Grippe, Erkältung und viralen Erkrankungen?
Meine Lieblingspflanze ist der Holunder; er hat mich noch nie enttäuscht. Der Tee aus seinen Blättern wirkt schweiss- und harntreibend, entgiftend und regt das Immunsystem an. Ein hervorragendes antivirales Mittel, das nicht nur bei Grippe, sondern auch bei Gürtelrose hilft, ist der Saft der Holunderbeeren. Meine zweite Wahl unter den antiviralen Kraftpflanzen ist die Engelwurz. Sie wird auch Brustwurz genannt, weil sie bei Bronchitis wirkt und bei Husten auch hartnäckigen Schleim löst. Wenn eine Grippewelle durchs Land zieht, kann man den kalt angesetzten Tee aus der Wurzel der Engelwurz auch prophylaktisch trinken. Auch die Schafgarbe und die Meisterwurz sind hervorragende Pflanzen bei viralen Erkrankungen. Und zur Prophylaxe nehme ich das Kunigundenkraut, besser bekannt als Wasserrdost, eines der stärksten immunanregenden heimischen Kräuter. Es wirkt ähnlich wie der Sonnenhut.

Gehören diese Pflanzen in Ihre Reiseapotheke?
Egal wohin ich reise, ich habe immer die Kamille dabei. Bereits ihr Duft und die Erinnerung an Grossmutters therapeutisches Bonmot «Nu, das wird schon wieder» zeigt grosse Wirkung. Ist keine Kamille mehr da, stelle ich sie mir vor – und schon kommen die somatischen Reaktionen, die das Immunsystem stimulieren. Das seelisch-geistige Befinden spielt immer mit – auch bei Corona. Dass man an das Virus glaubt, zu Hause bleibt, nicht richtig atmet und Angst hat, wirkt negativ, genauso wie der Glauben an die Impfung als Heilbringerin – es ist wie ein Voodoo-Zauber.

Buchtipps
Wolf-Dieter Storl

«Kräuterkunde – Pflanzenheilkunde im ganzheitlichen Kontext»
Aurum 2020, ca. Fr. 36.–
«Ur-Medizin. Die wahren Ursprünge unserer Volksheilkunde» AT Verlag 2015, ca. Fr. 34.–
«Heilkräuter und Zauberpflanzen zwischen Haustür und Gartentor» AT Verlag 2018, ca. Fr. 29.–

Internet
Weitere Bücher sowie Artikel von Wolf-Dieter Storl (auch zum Coronavirus) finden Sie unter www.storl.de

Fotos: iStock.com | zvg

Tags (Stichworte):

Kategorie: Gesundheit

Lebensgefährliche Schmerzmittel

Bei leichten Schmerzen greifen viele Menschen schnell zur Tablette. Doch einige...

Kategorie:

Kategorie: Gesundheit, Beratung

Elektronisches Patientendossier

Die Zukunft der Gesundheitsversorgung ist digital. Dieser Meinung ist...