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Covid-19: Die Angst davor ist gefährlicher als das Virus

Kategorie: Gesundheit
 Ausgabe_03_20 - 26.03.2020

Text:  Peter Andres

Die Schreckensmeldungen reissen nicht ab: Das Coronavirus hat sich mittlerweile fast weltweit verbreitet. Doch was ist schlimmer: das Virus oder die Angst davor?

@ iStock.com

Angst und Schrecken verbreitet das Coronavirus. Jeden Tag bricht eine neue Hiobsbotschaft über uns herein. In China sollen schon weit über tausend Menschen gestorben sein, ganze Landstriche sind unter Quarantäne; zu uns ist das Virus auch schon gekommen, es droht eine neue Pandemie, also eine weltweite Epidemie! Schutz gibt es noch nicht, denn das Virus mutiert schnell und ist aggressiv. Weltweit befürchtet man eine Todeswelle, die jener der mittelalterlichen Pest gleichen könnte. Die Situation ist sehr ernst! So das offizielle Narrativ.

So ein Medienbericht erzeugt natürlich Angst, vielleicht sogar Panik. Denn so wie es aussieht, kann man der Bedrohung kaum entfliehen. Wohin mit der Angst? Beten? Hoffen? Ausharren, bis der lösende Impfstoff zugelassen ist?

Angst hat sehr negative Auswirkungen, wenn sie zum ständigen Begleiter wird. Sie schliesst das Hirn kurz und schaltet es auf Überlebensmodus. Ältere Hirnteile (z. B. Stammhirn) geben den Ton an und legen höhere Funktionen (z. B. die vordere Hirnrinde) lahm. Diese Dauerhemmung erzeugt chronischen Stress, der nicht nur ein selbstbestimmtes und glückliches Leben erschwert, sondern krank und depressiv macht.

Werfen wir einen Blick auf vergangene ähnliche Hysterien: Im Jahr 2002 drohte eine Epidemie durch das West-Nil-Virus; im Jahr darauf übernahm das SARS-Virus die Rolle des Schreckgespenstes. 2005 bedrohte das Vogelgrippe-Virus die Menschheit. 2009 das Schweinegrippe-Virus. 2014 kam Ebola, 2016 Zika. In keinem einzigen dieser Fälle traten die apokalyptischen Vorhersagen der Behörden ein, was nicht etwa daran lag, dass die Menschen sich impfen liessen. Haben wir einfach nur Glück gehabt?

Dass hinter jeder Virusbedrohung auch finanzielle Interessen stehen, dürfte auf der Hand liegen. Virenbedrohungen sind ein lukratives Geschäft. Wer sein Geschäft versteht, kann Epidemien sogar vorhersagen. So haben Bill Gates und Verbündete letztes Jahr zu «Übungszwecken» ein Pandemie-Szenario simuliert. Auslöser war ausgerechnet ein fiktives Coronavirus . . . Es wurde mit 33 bis 65 Millionen Toten weltweit gerechnet! Übrigens: Zusammen mit seiner Frau hat der Multimilliardär die Bill & Melinda Gates Foundation gegründet, die sich weltweit an Impfkampagnen beteiligt – und auch daran verdient.

Die Sache ist faul. Wie faul, zeigt ein Beispiel, das ich ausgerechnet aus einem «Angst-Buch» mit Erlaubnis des Autors leicht verändert wiedergebe (Rainer Schneider: «Wege aus der Angst»): «Laut WHO erkranken jährlich weltweit etwa eine Milliarde Menschen an Influenza, wovon 500 000 sterben. Damit stirbt jede Minute ein Mensch an der Grippe. Diese Sterberate nennt man Influenza-Grundrauschen und sie ist das zu erwartende (‹normale›) Mass erregerbedingter Erkrankungen. Im April 2009 berichteten 50 DPA-Meldungen über vierzig bestätigte Fälle einer äusserst aggressiven Schweinegrippe, die sich laut Vorhersagen unkontrolliert ausbreiten würde. Schon einen Tag später gab die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC Entwarnung. Die WHO sprach von einer Pandemie und erhöhte die Stufe von 4 auf 5, verzeichnete aber zeitgleich einen Rückgang der Fälle. Obwohl man weiterhin von einer Pandemie sprach, waren in den USA zu diesem Zeitpunkt lediglich 149 bestätigte Schweinegrippe-Fälle registriert, von denen einer tödlich verlief. Postwendend wurden 1,5 Millionen Dollar für die Produktion des berühmt-berüchtigten Impfstoffs Tamiflu® bereitgestellt, dessen Monopol beim Patentinhaber Roche lag. Obwohl immer mehr Tests eingesetzt wurden, sanken die Raten der Erkrankungen weiter. Dessen ungeachtet erhöhte die WHO die Pandemiestufe im Juni 2009 auf 6, verkündete aber gleichwohl, dass die Todesfolgen als sehr gering einzustufen wären. [...] Während bei einem Influenza-Grundrauschen alleine pro Tag 2,7 Millionen Neuerkrankungen zu erwarten sind, belief sich diese Zahl bei der Schweinegrippe auf 500 pro Tag. Die ‹Pandemie› hingegen hielt nur ganze zwei Monate an, ohne dass dabei die Zahl der Erkrankungen durch die Behandlung mit dem Impfstoff sank, die Gensequenz des Virus sauber isoliert oder dessen Ansteckung eindeutig nachgewiesen worden wäre.»

Dieses Beispiel verdeutlicht, dass solche Virenmeldungen die Menschen zwar in Angst und Schrecken versetzen, die Viren selbst aber verhältnismässig keine wirklich ernst zu nehmende gesundheitliche Gefahr darstellten. Vielleicht hatte der amerikanische Komiker Bob Hope ja recht, als er sagte: «Virus ist ein lateinisches Wort, welches Ärzte verwenden, wenn sie sagen wollen: ‹Ich weiss es auch nicht›.» Ich möchte nicht zynisch oder herzlos erscheinen. Es werden Bilder von Menschen gezeigt, die aufgrund des Befalls mit dem Coronavirus wie Fliegen tot umfallen. Wenn das so ist, ist es eine Tragödie. Aber wem kann man nach all den beschriebenen Erfahrungen noch trauen? Und wie soll man nach all den Lügen, Übertreibungen und Falschmeldungen Ursache und Wirkung zusammenbringen? Im Sinne der eigenen Psychohygiene nehme ich solche Ungereimtheiten als Anlass zur Gelassenheit.

Denn eines darf man nicht unterschätzen: Informationen können sehr wirkmächtig sein. Sie schaffen Realität, wie sich z. B. an den beeindruckenden medizinischen Befunden zum Placebo- und Noceboeffekt zeigen lässt. Informationen können heilen oder krank machen!

Es gehört zum Naturell des Menschen, anderen mit scheinbar höherem Status und mehr Wissen einen Vertrauensvorschuss zu geben und deren Rat zu befolgen. Noch immer hat zum Beispiel das Fernsehen mit seinen Protagonisten einen grossen Stellenwert bei der Meinungsbildung. Selbst ein bewusster und aufgeklärter Mensch ist vor Manipulationen nicht gefeit. Medien nutzen ganz gezielt das sogenannte «predictive programming» (mehr oder weniger subtile Wiederholungen und versteckte Nachrichten), um uns in eine ganz bestimmte Erwartungshaltung zu bringen. In der Psychologie nennt man das Priming, was die Formung der Informationsverarbeitung durch bestimmte Auslösereize bedeutet. Kurz: Wer ständig Virus hört, denkt irgendwann Virus.

Die meisten Menschen sorgen sich um ihre Gesundheit, um Frieden und Zukunft. Das macht sie empfänglich für angstauslösende Informationen. Auch bzw. weil Existenzangst rudimentär ist, sollte man genau prüfen, ob man selbst wirklich davon betroffen ist. Oder ob es bloss eingeredete, diffuse Ängste sind, die uns den Schlaf rauben.

Nomen est omen, heisst es ja so schön: Corona ist Lateinisch und heisst Krone oder Kranz. Die heilige Corona, eine Märtyrerin aus dem 2. Jh., ist Patronin der Schatzgräber und des Geldes. Das passt doch! Man muss die Existenz des Coronavirus gar nicht leugnen, um die offiziellen Darstellungen zu enttarnen und die potenziellen versteckten Agenden zu verstehen. Im Jahr 2014 haben Frankreich und China ein biotechnisches Forschungslabor für hochinfektiöse Viren in Wuhan errichtet. Genau dort hat die Epidemie ihren Anfang genommen. Wuhan ist auch die erste Provinz mit flächendeckender 5G-Abdeckung. Alles nur Zufall? Interessant ist auch, dass es Patente für Coronaviren gibt. Die wurden angemeldet, bevor das Virus nun ausbrach. Ein Impfstoff ist in China schon patentiert, bei uns hingegen noch nicht zugelassen. Nur: Impfstoffe erhöhen bestenfalls die Anzahl der Antikörper, was jedoch nicht mit einem Schutz gegen ein Virus gleichgesetzt werden darf. Und wenn wir schon beim Thema sind: Warum werden flüchtigen Viren so viel Bedeutung beigemessen, der erschreckenden Beweislage zu den verheerenden, definitiv pandemischen Effekten von 5 G und Elektrosmog hingegen nicht?

In Zeiten der Unsicherheit und diffusen Virusangst hilft mir Humor, um die Dinge in die richtige Perspektive zu rücken. Ich zitiere mit Erlaubnis des Autors oben genannten Angst-Buches erneut einen Passus daraus, der die Thematik wunderbar aufs Korn nimmt:

«Vor einiger Zeit hatte ich zu diesem Thema eine amüsante Foto-Persiflage im Internet gefunden, die das Thema sehr treffend auf den Punkt brachte. Auf dem Boden lag, etwas melodramatisch dargestellt, der dahingeschiedene Frosch Kermit aus der Sesamstrasse. Darunter folgender Titel: Internationaler Schauspieler stirbt an Schweinegrippe und wir wissen alle, wer ihn angesteckt hat.»

Der Autor

Peter Andres
ist CEO von SwissMedtechSolutions AG in Winterthur sowie Gründer der AC Blue Planet GmbH in Konstanz.

Er arbeitet im Bereich Informationsmedizin und schreibt über verschiedene Themen im Gesundheitsbereich. Mehr Infos unter www.vita-system8.de 

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