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Tod durch Schmerzmittel

Kategorie: Gesundheit
 Ausgabe_06/2017 - 01.06.2017

Text:  Andreas Krebs

In den USA starben im Jahr 2015 52 404 Menschen an Arzneimittel-Überdosen.

@ istockphoto.com

Das sind mehr Tote als durch Verkehrsunfälle und Selbsttötungen zusammen verursacht werden. 33 000 Menschen waren Opfer von Überdosen opioidhaltiger Schmerzmittel. Diese enthalten Wirkstoffe wie Morphin, Methadon oder Heroin, die ein grosses Sucht- potenzial haben. In den letzten 15 Jahren sind in den USA fast 200 000 Menschen an der Folge ihrer Schmerzmittelsucht gestorben. Das gab die US-Aufsichtsbehörde bekannt. «Die Schmerzmittel-Epidemie ist das Resultat einer zwanzigjährigen Verkaufs- und Marketing-Strategie der grössten Hersteller von opioidhaltigen Schmerzmitteln», sagt US-Senatorin Claire McCaskill. In den USA werden weltweit mit Abstand am meisten opioidhaltige Schmerzmittel eingenommen. Der Jahresumsatz erreicht fast 10 Milliarden Dollar. Iboga, eine traditionelle Heilpflanze aus Afrika, würde einen relativ schnellen, schmerzfreien und sicheren Entzug von Opiaten und anderen Drogen ermöglichen. Das ist schon seit über 50 Jahren bekannt. Doch während es in manchen Ländern Iboga-Kliniken gibt, ist das kostengünstige, nicht patentierbare Naturprodukt in den USA (wie auch in der Schweiz) verboten.

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