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Zecken. Antibiotikagel schützt vor Borreliose

Kategorie: Gesundheit
 Ausgabe_03/2017 - 01.03.2017

Text:  MM/Andreas Krebs

Nach einem Zeckenbiss kann ein Gel auf Basis von Azithromycin die Entstehung einer Lyme-Borreliose verhindern.

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Das zeigt eine neue Studienauswertung. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann die Infektion mit Borrelien-Bakterien Gelenke, Herz und Nervensystem angreifen und schwere Komplikationen verursachen.

Bislang haben Schulmediziner bei Verdacht auf eine Lyme-Borreliose eine mehrwöchige Antibiotikabehandlung verordnet. Diese ist jedoch oft mit starken Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Durchfall verbunden. Das Gel hingegen sei nebenwirkungsfrei, so die Forscher aus 28 Studienzentren in Deutschland und Österreich. Sie behandelten rund 1000 Patienten innerhalb von 72 Stunden nach einem Zeckenbiss mit dem Antibiotikagel oder einem Placebopräparat. Die Therapie erfolgte zweimal täglich über einen Zeitraum von drei Tagen. Mit dem Antibiotikagel entwickelte keiner der Probanden eine Lyme-Borreliose. In der Kontrollgruppe mit dem Placebogel kam es dagegen zu sieben Borreliosefällen.

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