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Gesundheits-Tipp im März: Leber aktivieren mit Mariendistel

Kategorie: Gesundheit
 Ausgabe_03/2017 - 01.03.2017

Im Frühling, wenn die Lebensgeister erwachen, freut sich die Leber über gezielte Entlastungsmassnahmen.

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Schliesslich leistet das Organ Schwerstarbeit: Die Leber zerlegt Nahrungsstoffe, filtert Nährstoffe aus dem Blut, wandelt Kohlenhydrate in Fett um und produziert Gallensaft für die Fettverdauung. Und sie filtert schädliche Stoffe aus dem Blut.
So hilft die Mariendistel: Mariendistel (Carduus marianus) ist die «Leberpflanze» schlechthin. Ihre Früchte (Achänen) enthalten Silymarin, ein Wirkstoff, der die Struktur der Leberzellmembran derart verändern kann, dass Lebergifte nicht ins Zellinnere gelangen. Zudem regt er die Bildung neuer Zellen an.
Wie anwenden: Die Wirkstoffe befinden sich hauptsächlich in den Samen. Man kann sie als Tinktur oder als homöopathische Arzneien im Fachhandel kaufen.
Tipps für die Leber
• Leberwickel: Dünnes Baumwolltuch in Schafgarbentee tränken und auf die Leberzone legen. Mit einem dicken Tuch warmhalten, fixieren und eine halbe Stunde wirken lassen. Nachruhen.
• Bittere Gewürze: Ein wichtiges Gewürz für die Leber ist Kurkuma. Es kann in der täglichen Gemüseküche eingesetzt werden.
• Bitterpflanzen: Sehr gut für die Leber sind Gemüse wie Artischocke, Karde und Chicorée, aber auch Wildkräuter wie Löwenzahn, Engelwurz oder Wermut. Artischocke gibt es als Frischpflanzensaft: im Frühling dreimal täglich einnehmen.

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