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Internet macht Diagnose erträglicher

Kategorie: Gesundheit
 Ausgabe_05_2016 - 01.05.2016

Text:  MM

Fachleute raten ja stets davon ab, sich im Internet selbst über Krankheiten zu informieren

Doch nun zeigt eine Studie («Leibniz-Wissenschafts Campus Tübingen»), dass sich Patienten nach einer schlimmen Diagnose besser fühlen und ihre Gesundheit positiver wahrnehmen, wenn sie sich im Internet zusätzliche Informationen beschafft haben. Überraschend dabei ist: Je schwerer die Erkrankung,
desto zuversichtlicher fühlen sich die Betroffenen nach intensiver Internetrecherche in Bezug auf ihre Gesundheit. Als Grund vermuten die Wissenschaftler, dass das Gefühl von Einschränkung und persönlicher Bedrohung, wie es häufig durch eine medizinische Diagnose ausgelöst wird, zu einer einseitigen Informationsauswahl und Verarbeitung führt. Will heissen: Viele Patienten konzentrieren sich unter Bedrohung bei ihrer Internetrecherche unbewusst auf die positiven Informationen und blenden negative aus.

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