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Das Auge schützt sich selbst

Kategorie: Gesundheit
 Ausgabe_06_2014 - 01.06.2014

Text:  Andreas Krebs

Die Sonne schadet den Augen, heisst es oft.

Doch so pauschal kann man das nicht sagen. «Nur unter extremen Bedingungen braucht es eine Sonnebrille. Selbst im Hochsommer schädigt das Sonnenlicht unter normalen Umständen die Augen nicht», sagt Sebastian Wolf, Chefarzt und Direktor der Universitätsklinik für Augenheilkunde am Inselspital Bern. Das Auge schütze sich selbst, indem sich die Pupillen zusammenziehen und nur wenig Licht ins Auge lassen. Das gelte auch für Kinder. Eine Brille tragen sollte man dagegen dort, wo das Licht reflektiert wird: im Wasser, am Strand, auf Schnee und Gletschern.

Korrekturbrillen, auch solche ohne Tönung, verfügen meist über einen UV-Schutz. Zwar wird man eher geblendet, was beim Autofahren gefährlich sein kann. Für das Auge ist das laut Wolf aber unproblematisch. «Für das Auge am gefährlichsten sind dunkle Gläser ohne UV-Schutz. Bei diesen dringen die UV-Strahlen ungehindert durch die geweiteten Pupillen.» Sonnenbrillen sollten einen 100-prozentigen UV-Schutz bieten und mit der Aufschrift UV-400 gekennzeichnet sein. Die Brille sollte zudem einen guten Sitz haben, nicht zu klein sein und seitlich möglichst wenig Sonnenstrahlen einfallen lassen.

Literatur
• Thomas Klein: «Sonnenlicht. Das grösste Gesundheitsgeheimnis», Verlag Hygeia, 2007, Fr. 29.90
• Hira Ratan Manek: «Sungazin. Von Sonnenlicht leben», RaBaKa Publishing, 2011, Fr. 25.90

Fotos: thinkstock.com

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