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Königin der Beeren

Kategorie: Essen
 Ausgabe 05 - 2011 - 01.05.2011

Text:  Tertia Hager

Schon am königlichen Hof in Versailles wurden Mitte des 18. Jahrhunderts über 300 Erdbeersorten angebaut. Heute sind es weltweit über 1000, aber nicht alle haben das Zeug zur Königin.

Sie kann gleichermassen Lust und Frust bescheren: Die Erdbeere. Immer hübsch und verführerisch in ihrem Auftritt, zuweilen enttäuschend in ihrem Innern. Die drittwichtigste Sommerfrucht ist eine heikle Pflanze, sie mag weder lange Transportwege noch lässt sie sich gut lagern und wetterfühlig ist sie auch. So werden immer neue Sorten gezüchtet, die den Widrigkeiten der modernen Welt trotzen und dann als leuchtend rote, pralle, aber fade Beeren in den Handel kommen. Glücklich, wer Beeren im eigenen Garten hat. Diese Beete müssen nun mit Stroh bedeckt werden. Sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt, braucht es zusätzlich eine Vliesabdeckung, um die Blüten zu schützen. Ein besonderer Spass ist es, die Erdbeeren auf einem Feld selber zu pflücken. Im ganzen Mittelland gibt es inzwischen unzählige Bauern, die dies anbieten (www.selberpfluecken. ch). Am besten man erntet in den Morgen- oder Abendstunden. Erwärmte Beeren sind empfindlich, sie sollten vorsichtig angefasst oder möglichst gleich gegessen werden. So schmecken sie ohnehin am besten.

Foto: fotolia.com

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