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Damals und heute

Kategorie: Essen
 Ausgabe_06_2016 - 01.06.2016

Text:  Tertia Hager, Quelle: Tabula

Ernährungstrends kommen und gehen: Während es heute nicht gesund genug sein kann, war die Hausfrau vor einem halben Jahrhundert Feuer und Flamme für Konserven.

Ein kleiner Blick zurück: Erdbeeren, Aprikosen und andere Früchte waren 1965 für Städter ohne eigenen Garten noch echte Delikatessen, die oft nur durch einen Ausflug aufs Land direkt beim Bauern gekauft werden konnten. Nahezu der gesamte Bedarf an Gemüse und Obst wurde damals durch die Schweizer Landwirtschaft abgedeckt. Heute sind es noch 55 Prozent. Verzückt war die Bevölkerung ab den 1960er-Jahren von Konservendosen. Ob Erbsli, Pastetlifüllung oder Furchtsalat, Früchte und Gemüse aus der Büchse standen hoch im Kurs. Das Kochen wurde damit einfacher und schneller. Heute gehts noch schneller: Die Auswahl an Fertiggerichten wird immer grösser. Andererseits ist auch das Angebot an Früchten und Gemüsen so gross wie noch nie. Bei den Kartoffeln kann der Konsument heute beispielsweise unter etlichen Sorten wählen. Nichtsdestotrotz ist der Stellenwert der Knolle heute klein. Noch Mitte der 60er-Jahre kam sie täglich auf den Tisch.

Fotos: istockphoto.com, fotolia.com

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