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So nicht!

 Ausgabe_06_2016 - 01.06.2016

Text:  Tertia Hager

Noch für unsere Grosseltern war das Wegwerfen von Lebensmitteln ein Tabu.

Heute wird in der Schweiz rund ein Drittel aller Esswaren weggeworfen, wie www.foodwaste.ch schreibt. Das ist enorm und beschämend. Inzwischen tut sich zum Glück vieles, um diesem Wahnsinn Einhalt zu bieten. Es gibt Geschäfte wie die Äss-Bar in Bern, Zürich, Winterthur und St. Gallen, die mit viel Erfolg Bäckereiprodukte vom Vortag verkaufen. Auch in Restaurants versucht man, die Verschwendung zu minimieren. Im Restaurant «Mein Küchenchef» in Köniz wird nicht nur gesund, sondern auch möglichst ohne Foodwaste gekocht. Dafür wurden beispielsweise die Portionengrössen angepasst. Andere Lokale setzen auf das Vorbestellen des Mittagsmenüs und die Hotelfachschule Belvoir Park analysierte einen Monat lang alle Essensabfälle. Danach wurden gewisse Arbeitsabläufe geändert und die Menüplanung angepasst. Über 80 Gastrobetriebe sind der Organisation «United Against Waste» angeschlossen. Nun gilt es auch in den Privathaushalten Änderungen vorzunehmen, denn diese werfen mit Abstand am meisten Lebensmittel weg, rund 45 Prozent. In Restaurants sind es lediglich fünf Prozent.

Foto: istockphoto.com, fotolia.com

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