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«Kei Chabis»

Kategorie: Essen
 Ausgabe 11 - 2012 - 01.11.2012

Beim Stichwort Sauerkraut fällt den meisten Menschen wohl nur etwas ein: eine deftige Berner Platte mit viel Fleisch, Kartoffeln und eben Sauerkraut.

Doch das aus Weisskabis hergestellte Gemüse kann weit mehr und ist zudem ein echter Lokalpatriot. Nicht nur stammt der grösste Teil der in der Schweiz verkauften Kabisköpfe aus dem Inland, das Sauerkraut passt sich auch den lokalen Gepflogenheiten an und die Produktion wird je nach Region anders ausgerichtet. So mögen es die Westschweizer beispielsweise eher mild und die Bündner lieber pikant. Doch das Gemüse, das einst zu den wichtigsten überhaupt gehörte, hat einen schweren Stand, es taucht kaum regelmässig auf unserem Speisezettel auf. Schade. Denn mit Sauerkraut lassen sich auch pikante Salate machen, Wähen oder wie in Russland und Polen Pierogi, das sind eine Art Ravioli gefüllt mit Sauerkraut und Pilzen, serviert mit gerösteten Zwiebeln. Überdies ist Sauerkraut ein prima Vitamin-C-Spender: Eine Portion (200 Gramm) deckt bereits einen Drittel des Tagesbedarfs. Und die Milchsäurebakterien wirken sich günstig auf den Darm aus. Wem das Kraut zu sauer vorkommt, schmeckt es mit etwas Rahm ab und würzt es nach Belieben mit Safran. Auch Gewürze wie Thymian, Dill, Kümmel oder Pfeffer machen es für empfindliche Mägen und Gaumen bekömmlicher und milder. Rezepte auf www.schweizer-sauerkraut.ch

Foto: fotolia.com

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