Beiträge und Artikel mit dem Tag (Stichwort): Schreiben

Hilfe Help Aiuto Ayuda Yardim aide

Markus Kellenberger | Freitag, 29.10.2010

Ihr seid mir eine schöne Fan-Gemeinde. Da bitte ich Euch um Hilfe - und fast nichts. Einzig Herr und Frau Weinzierl erbarmen sich meiner, und schreiben einen wunderbaren Beitrag aus der weiten Welt des bayerischen Gesundheitswesens.

Dabei ist mein im letzten Blog geschilderter Leidensweg noch gar nicht zu Ende. Zwar habe ich den neuen Geschirrspüler mittlerweile höchstselbst installiert (ein Pflaster am rechten Zeigefinger zeugt davon), das Rücklicht an Juniors Velo ist geflickt, die heiklen Topfpflanzen sind eingekellert (die Banane hat es leider nicht mehr geschafft) - aber die Winterpneus sind noch hängig, ebenso die Einladung meiner Mutter.

Neu dazu kommt nun aber ein angerissenes Band am linken Fuss. Das ging so. Letzten Sonntag machte unser Jüngster - der mit den Mandeln - unerwartet Komplikationen. Also nichts wie in die Notfall-Abteilung im Spital. Dort sassen wir von 10.30 bis 15 Uhr und langweilten uns so lange, bis es ihm wieder gut ging. Also wieder ab nach Hause. Dort packte mich die Vernunft, deshalb stürzte ich mich in die Jogging-Kleider. Ein letztes Mal noch querbeet durch den Wald. Und los. Und schon bei der dritten Wurzel der verfluchte Misstritt. Und diesmal war deutlich zu spüren, dass es nicht einfach nur ein Trittli, sondern ein Tritt war. Humpelnd aus dem Wald, nach Hause, und von dort wieder in den Notfall. Von 17 bis 19 Uhr, inklusive Röntgen und sich langweilen, aber diesmal ohne Besserung. Sechs Wochen Zwangspause vom Rennen, das bedeutet eine voraussichtliche Gewichtszunahme von ca. 3 Kilo. Shit! Und das vor Weihnachten.

Und die Moral von der Geschicht: Wenn ich das nächste Mal in den Wald gehe, nehme ich das Auto, das ist sicherer - und Mutter wird wohl noch ein paar Wochen auf eine Einladung warten müssen.

Fotos: funky1opti / flickr / cc, Crystl / flickr / cc

9 Kommentar(e) Tags (Stichworte): BlogSchreiben

Ein Blog ein Blog ein Blog und noch ein Blog

Markus Kellenberger | Montag, 25.10.2010

Ein Blog muss her. Sofort! Am besten mit einem durchschlagenden Thema. Der Frankophonie-Gipfel? Die Frisur unserer Aussenministerin? Eventuell etwas über die tiefen Hypozinsen, über kriminelle Ausländer, Raser, Abzocker, Umweltsünder, Picasso-Ausstellung, Afghanistan, Israel, Appenzell, Bugatti Veyron, CZ, Steuergerechtigkeit? Nö! Hängt mir alles zum Halse raus. Wissen Sie eigentlich, wie schwer es ist, einen Blogbeitrag zu schreiben, der

a) tief schürfend,
b) augenzwinkernd,
c) mehrheitsfähig,
d) intelligent,
e) für alle verständlich,
f) relevant,
g) fehlerfrei,
h) kurz und bündig,
i) unglaublich gut

sein soll? Und das vor dem oben skizzierten Hintergrund, dass mich die allgemeine Aktualität heute eigentlich gar nicht interessiert, denn viel wichtiger als alles andere auf der Welt ist für mich im Moment, dass mein Jüngster die Mandeln schneiden musste und jetzt zu Hause liegt und Halsschmerzen hat; dass unser Geschirrspüler den Geist aufgegeben hat und ich einen neuen beschaffen muss; dass die Winterpneus noch nicht montiert sind; dass unsere Topfpflanzen noch nicht winterfest gemacht sind; dass das Rücklicht am Fahrrad meines Ältesten kaputt und noch nicht repariert ist; dass ich meine Mutter schon lange nicht mehr zum Essen eingeladen habe; und dass meine Geliebte und ich schon ewig kein Wochenende zu zweit mehr hatten.Also. Schreiben Sie mir doch bitte einen Blogbeitrag, der die Punkte a) bis i) erfüllt. Ich bin Ihnen dankbar.

Fotos: Wesley Fryer / flickr / cc

2 Kommentar(e) Tags (Stichworte): BlogSchreiben


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