Beiträge und Artikel mit dem Tag (Stichwort): Merz

Gadaffi, Ghadhafi oder Ghaddafi

Markus Kellenberger | Freitag, 19.03.2010

Wie schreibt man eigentlich Gadaffi richtig? Ghadhafi? Ghaddafi? Gadhafi? Jetzt geistert die Geisel-Affäre schon so lange durch die Medien - und noch immer hat sich kein einheitlicher Schreibstil durchgesetzt. Langsam frage ich mich besorgt: Wie lange geht es, bis die Libyer darin eine Beleidigung ihres "historischen Führers" sehen? Was werden sie dann gegen uns unternehmen? Den von GadaffiGhadhafiGhaddafiGhadhafiGadhafi bereits angedrohten heiligen Krieg (Djihad - richtige Schreibweise!) tatsächlich beginnen?

Des Wüstensohnes Freund Silvio Berlusconi (lustigerweise lässt sich aus Berlusconi das Wort Boni zusammensetzen, was irgendwie an Geld und Mafia erinnert) hat es da viel einfacher. Bei ihm hat sich eine einheitliche Schreibweise durchgesetzt. Er braucht deshalb auch keinen heiligen Krieg vom Zaun zu brechen. Wenn ihm etwas nicht passt, greift er einfach zum Telefon, tätigt ein paar Anrufe, und schwupps macht die Welt, was der Cavaliere verlangt - zumindest die italienische Medienwelt. Unglaublich, dieser Typ.

Stellen Sie sich mal vor, Hans-Rudolf Merz würde, sagen wir mal, mich anrufen und verlangen, ich solle mich über ihn nicht mehr bei jeder Gelegenheit lustig machen….wie das wohl enden würde?

Aber zurück zum Anfang. Wie schreibt sich dieser Terrorist und Menschenschlächter (ich brauche auf diplomatische Gepflogenheiten keine Rücksicht zu nehmen) nun richtig? Helfen Sie mir - und retten Sie die Schweiz!

Fotos: Dan.. / flickr / cc, Ciupix / flickr / cc

2 Kommentar(e) Tags (Stichworte): BerlusconiGeiselnGhadhafiLibyenMerzPolitikSchweiz

Die total blamierte Schweiz

Markus Kellenberger | Freitag, 28.08.2009

Nie zuvor hätte ich gedacht, dass ich übermässig viel Nationalstolz besitze. Doch definitiv spürte ich das heute Freitag (28.8.09), nachdem ich am Nachmittag die Radionachrichten gehört hatte: Der Bundesratsjet ist auf dem Rückweg aus Tripolis – an Bord nicht die Geiseln, nein, nur deren Gepäck. Die Libyer, hiess es, bestünden darauf, dass die Geiseln mit einem normalen Linienflug heimkehrten ... mir hängt der Kiefer noch immer  runter.

Nicht genug, dass «mein» Bundespräsident vor dem libyschen Oberterroristen und Diktator Ghadhafi die Hosen bis auf die Knöchel runtergelassen hat, nein, jetzt ... (hier Vulgärwort  für Geschlechtsverkehr einsetzen) dieser abgeschlagene ... (hier Wort einsetzen für Mischtier, das sowohl grunzt als auch bellt) auch noch «mein» Land!

Und was wird «mein» Land tun? Es wird die diplomatischen Anstrengungen zur Beilegung der «Missverständnisse» in den nächsten Wochen in allem Anstand wohl noch verstärken. Noch nie bin ich mir als Schweizer so ... (hier ein dem Hinterteil verwandtes Adjektiv einsetzen) vorgekommen. So blamiert und so vorgeführt, und das völlig losgelöst von der Frage, ob die Geiseln am Ende doch noch bis zum 1. September zurück sind.

Und wissen Sie, was das Beste am Ganzen ist?  Ich, Sie – als Steuerzahler kommen wir vollumfänglich für die Einsatzkosten des Bundesratsjets als Gepäcktransporter auf, statt dass diese Nochbundesrat Merz vollumfänglich vom Lohn abgezogen werden.

Ich schäme mich für unseren Kniefall vor diesem absurden Diktatorenklan.

Foto: maiak.info / flickr / cc

10 Kommentar(e) Tags (Stichworte): BundesratGeiselaffäreGhadhafiLibyenMerzPolitikSchweiz

Gnade unseren Wirbelsäulen

Andres Jordi | Freitag, 15.05.2009

Kennen Sie Rowenna? Nein, das ist nicht die Marke einer Nähmaschine. Rowenna ist der Ursprungsname einer besonderen Frau. Aber dazu später. Nebenbei bemerkt: Wenn Sie Ihren Ursprungsnamen ebenfalls wissen möchten, können Sie diesen direkt bei Kryon vom magnetischen Dienst bestellen.

Nun aber zu mir. Ich habe das Kreuz mit meinem Kreuz. Mein Kreuz schmerzt. Seit Wochen schon, ein dumpfer steter Schmerz. Ist es das Alter, sind es die Sorgen, die schwer auf meine Schultern drücken? Eine Skoliose aufgrund eines Beckenschiefstandes? Ich weiss es nicht.

Was ich weiss, ist, dass ich nicht mehr leiden will. Ich möchte nicht hinnehmen, dass mein Körper eine Baustelle ist. Und ich glaube, dass ich der Lösung meines Problems langsam auf die Spur komme. Das wiederum hat mit Frau Rowenna zu tun. Dass der Schmerz gerade im Kreuz sitzt, ist ja nicht Zufall, vielmehr ein Zeichen: Mein Problem ist von geistiger Dimension.

Mit dieser Erkenntnis leitete mich die Vorsehung kürzlich wundersam zum Inserat von Frau Rowenna im «Tages-Anzeiger», den ich sonst nicht mal durchblättere. Lassen Sie mich zitieren: «Für 70 Franken begradigt Rowenna aus Wohlen Wirbelsäulen – ohne Berührung und in Sekundenschnelle. Sie bedient sich der Gnadenenergien aus der neuen Zeit durch die Auflösung von 13'000 Jahren Dualität. Gnadenenergie fliesst auch aus einer CD (35 Franken). Rowenna bietet auch geistige Massenwirbelsäulenbegradigungen für ganze Firmen an.» Ende. Auf ihrer Homepage räumt Frau Rowenna die letzten Unklarheiten über Methode, deren Wirkung und Behandlungspreise beiseite. Eine geistige Aufrichtung scheint mir genau das Richtige für mich zu sein.

Da ich mir so eine Massenwirbelsäulenbegradigung ziemlich eindrücklich vorstelle, kam mir nun die Idee, die Meisterin zusammen mit gleich gesinnten Leidensgenossen für eine kollektive Auferstehung zu buchen. Deshalb hier mein Aufruf: Wer sich von seinem Kreuz befreien will, melde sich! Vielleicht können ja auch diejenigen ein wenig berichten, die bereits Erfahrungen mit Frau Rowennas Gnadenenergie haben.

Bild: © pan, www.pixelio.de



Natürlich im Mai 2012


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