Wer Zeuge eines Wunders werden will, braucht nicht mehr bis nach Lourdes zu pilgern, ein Ausflug nach Genf reicht. Dort können sich Gläubige mit dem ihnen eigenen verklärten Blick selber davon überzeugen, wie die Automobilindustrie über Nacht ganz grün geworden ist.
Aus dem Vatikan wird verlautet, dass sich der Papst überlege, Mercedessterne und Ferrari-Embleme in seine private Reliquiensammlung aufzunehmen. Zudem wird immer wahrscheinlicher, dass Henry Ford, der Erfinder des Fliessbandautos, noch in diesem Jahrzehnt heilig gesprochen wird. Ich warte gespannt – und überlege mir bis dahin, ob das Vaterunser nicht besser in VWunser umbenannt werden soll.
Ich bitte um weitere Vorschläge, wie und in welcher Form wir das Goldene Kalb der Gegenwart artgerecht anbeten können.
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