Wie macht’s der Ospel?

Markus Kellenberger | Dienstag, 18.03.2008

Ich brüte über meiner Steuererklärung. Immerhin eine Angelegenheit von, sagen wir, zwei Stunden. Als Angestellter muss ich penibel die Zahlen auf meinem Lohnausweis in die entsprechenden Spalten der Steuerformulare übertragen. Ist das geschafft, überlege ich mir, ob ich bei den Abzügen ein bisschen schummeln und die Spende an die Caritas von  Fr. 100.- gegenüber dem Fiskus frech auf 200 verdoppeln soll. Vielleicht merkt‘s ja keiner!

 

Beim Ausbrüten dieses finsteren Planes gleiten meine Gedanken ein wenig ab. Wie, überlege ich mir, macht das wohl der Marcel Ospel? Setzt er die 40 Milliarden, die er und seine Superbanker in den Sand gesetzt haben, ehrlich von den Steuern ab – oder verdoppelt er sie und hofft, dass es keiner merkt?

Bild: © manwalk / PIXELIO

Tags (Stichworte): AbzügeOspelSteuern

Kommentare

  1. Von Stettler am Montag, 24.03.2008 Die Kleinen hängt man – die Grossen lässt man laufen. Erschreckend, wie alte Sprichwörter an Aktualität nichts verloren haben. Richtig Wütend macht mich aber nicht, dass die vielen Banker viel verdienen – sondern dass wir Steuerzahler am Schluss die Zeche für das Versagen dieser arroganten Geldkaste zahlen müssen. Solange der Rubel rollt, garniert sie ungeniert ab – und wenn ihren Geschäften der Bankrott droht, springt am Schluss der Staat ein. Wers nicht glaubt, soll sich wieder einmal die Werner K. Rey-Story in Erinnerung rufen!

Kommentar schreiben (Lesen Sie bitte unsere Regeln)

Sie haben noch kein Username und Passwort? Hier können Sie sich kostenlos bei «Natürlich» registrieren.

Natürlich im Februar 2012


Inhalt

Vorschau
Archiv

Schnupper Abo
4 Ausgaben für 20 Franken
Jetzt profitieren!

Aboservice

Werbung
Werbung

Natürlich Essen

Rezept der Woche: 6. Januar 2012

Penne mit Sauce von weissen Bohnen


Die Natürlich Bilder Galerie