Wenn die Masern wüten
Markus Kellenberger | Mittwoch, 05.03.2008
Die Masern wüten. Genf und Basel Stadt haben Sofortmassnahmen ergriffen. Geschwister von Kindern, die an Masern erkrankt sind, dürfen nicht mehr in die Schule. Masern, kolportiert die Schulmedizin, ist eine gefährliche Krankheit und bedarf entsprechend drastischer Massnahmen.
Gefährlich sind die Masern, weil sie unter Umständen eine Lungen-, Mittelohr-, Hornhaut- oder auch eine Hirnhaut- entzündung nach sich ziehen können. Und – das wird von den Impfstoffherstellern besonders gern kolportiert – es kann zu Todesfällen kommen. Aber wieviele denn genau? In den letzten zehn Jahren sind in der Schweiz keine Kinder an den Masern gestorben.
Hingegen sind allein in diesem Jahr bereits Dutzende Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt und einige sogar getötet worden. Unter folgendem Link lässt sich das eindrücklich nachlesen. Haben die betroffenen Kantone deswegen als Sofort- massnahme Kinder vom Unterricht ausgeschlossen, deren Eltern regelmässig mit dem Auto unterwegs sind?
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Bild: © Claudia Hautumm / PIXELIO
Kommentare
Ich glaube in der heutigen Diskussion um die Kinderkrankheiten, ist es vorallem ein Problem der Mütter, die meist arbeitstätig sind und die anspruchsvolle Pflege der Kinder beim Durchmachen ihrer Kinderkrankheiten, nicht übernehmen können- und wenn diese Pflege nicht geleistet wird, dann können auch die gravierenden Nebenwirkungen der Kinderkrankheiten entstehen!
Ein weiteres Problem in der Diskussion sehe ich auch darin, dass die heutige Tendenz ist, alles Leid dem Menschen zu nehmen, Schmerzen werden nicht mehr zugelassen, auch dies gehört in eine Kindheit: Schmerzen ertragen, der Umgang damit, abe rauch Zuwendung der Mutter, die sich geduldig ans Bett des kranken Kindes setzt, ihm Geschichten erzählt. Auch Ruhe für ein Kind, das scheint es heute kaum mehr zu geben, nur still daliegen, ohne Fernseher und Computerspiele. Dies zu erleben, ist auch ein wichtiger Aspekt.
Dies nur ein paar Gedanken zum Thema Kinderkrankheiten.