Ausgabe_06/2017

Fast 600 verschiedene Wildbienen leben bei uns. Sie vollbringen bis zu zwei Drittel der Bestäubungsleistung in der Landwirtschaft. Doch jede zweite Art ist bedroht. Weil wir unsere Lebensmittel auf perverse Art und Weise herstellen. «Besser kann man nicht Pflanzenschutz machen», sagen Vertreter der Agrarindustrie über gebeiztes Saatgut. Das Gift verteilt sich in der ganzen Pflanze, es kann sogar im Pollen und Nektar nachgewiesen werden. Knabbert ein Insekt an der Pflanze, stirbt es. Zum Glück haben wir Handlungsmöglichkeiten: Wir können Biolebensmittel kaufen, denn Biobauern setzen weniger Gifte ein; wir können uns für blühende Landschaften einsetzen, etwa auf dem Balkon, im Garten oder in der Gemeinde, wo wir leben und wir können unsere Freunde aufklären.



Natürlich im Juli 2017


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